Ein Windpark entsteht fast ohne finanziellen Vorteil für die Kommune? Zwei Städte nehmen das nicht hin und erhöhen nebenbei die Akzeptanz. Bayerns „Windkümmerer“ kamen zum Einsatz.
Eine neue Studie berechnet für alle 400 Landkreise und Städte in Deutschland, wie viel Geld ab 2033 in Städte, Gemeinden und Landkreise fließen könnte, wenn die Ausbauziele erreicht werden. Doch ideal sind die Bedingungen bislang nicht. Drei Maßnahmen könnten helfen.
Expertin für Flächenakquise spricht über schrumpfende Gewinnmargen in der Planung von Regenerativprojekten und entsprechende Auswirkungen auf Flächenpachtpreise für Standorte und Infrastrukturflächen.
Auf der Stadtwerketagung des Handelsblattes in Berlin diskutierten Branchenvertreter über Resilienz, Kosten und die Frage, wer eigentlich für den Schutz kritischer Energieinfrastruktur verantwortlich ist.
Weniger Erdgas sorgt für eine jährliche Einsparung von 6.500 Tonnen CO₂ im Jahr. Doch die Stadtwerke sehen noch mehr Vorteile.
Ein Batteriespeicher soll zeigen, ob Deutschland seine Energiepolitik endlich stabil bekommt – und ob die Region davon wirklich profitiert. Uniper und Ngen haben auf dem Gelände des ehemaligen Uniper-Kraftwerks in Wilhelmshaven den offiziellen Spatenstich für den Bau eines Batteriespeichers gesetzt.
Erneuerbaren-Branche warnt vor „massiver Wachstumsbremse“ durch geplante Gesetze der Bundesregierung.
Immer mehr Städte und Gemeinden profitieren finanziell von erneuerbaren Energien – doch aus der freiwilligen Beteiligung nach Paragraph 6 EEG wird schrittweise ein verpflichtender Standard. Neue Landesgesetze erhöhen den Druck auf Betreiber und verändern die Spielregeln der Energiewende grundlegend.
Rechnungshof warnt: Langsame Mittelvergabe, Projektabbrüche und strategische Schwächen gefährden Klimaziele und Wettbewerbsfähigkeit. Von 208 bewilligten Projekten konnten bis Ende 2024 nur fünf konkrete Emissionsreduktionen vorweisen.
WPD-Chef Hartmut Brösamle erklärt im neuen Youtube-Interview, wie sein Unternehmen den weltweit steigenden Energiebedarf nachhaltig decken will – und warum der Ausbau erneuerbarer Energien nicht ins Stocken geraten darf.
Tübingen arbeitet seit Jahren erfolgreich an der energetischen Transformation. Wie das gelingt, verrät Bernd Schott, Klimaschutzbeauftragter der Universitätsstadt.
Künftig ist jede zweite Kilowattstunde im Fernwärmenetz CO₂-frei, meldet Energieversorger Enercity. Den endgültigen Ausstieg aus der Kohle will die niedersächsische Landeshauptstadt 2027 schaffen – ohne Umweg über neue Erdgaskraftwerke.
Die Universitäts- und Hansestadt Greifswald hat sich in einer öffentlichen Abstimmung gegen Schwalmtal und den Landkreis Regensburg durchgesetzt.
Wasser des Hafenbeckens im Alten Fischereihafen soll künftig Wärme und Kälte für ein ganzes Quartier liefern – und als Vorbild für andere Kommunen dienen.
Wie gelingt die Wärmewende auf Quartiersebene – rechtssicher, wirtschaftlich und klimaneutral? In einem Webinar der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) erläuterte Vergaberechtsexperte Holger Weiß, welche Ausschreibungsmodelle, Förderstrategien und rechtlichen Weichenstellungen für Kommunen jetzt entscheidend sind, um zukunftsfähige Wärmenetze aufzubauen.
Stuttgart und Tübingen gehören zu den Vorzeigestädten, wenn es um die Transformation des Energiesystems geht. Wie das gelingt und wie schwierig es oft ist, erzählen zwei Experten in unserem Talk.
Der Baustart des Windparks Mannichswalde zeigt, wie Kommunen durch Windenergie langfristig profitieren: mit verlässlichen Einnahmen, lokaler Wertschöpfung und Investitionssicherheit über Jahrzehnte.
Nun entstehen auch in Bayern große Windparks. Vier Jahre nach dem Ende der strengen Abstandsregeln für Waldstandorte gehen die Projekte nun in Bau.
Der Energieriese RWE hat in der neuesten italienischen Erneuerbaren-Ausschreibung groß abgeräumt. Mit vier neuen Projekten stärkt das Unternehmen seine Spitzenposition im italienischen Markt für Wind- und Solarenergie.
Der offene Brief von Branchenpionier Johannes Lackmann an Eon-Chef Leonhard Birnbaum schlägt Wellen. Während Birnbaum in der Süddeutschen Reformen fordert, wirft Lackmann dem Konzern schwere Versäumnisse vor – und sieht die Energiewende am Abgrund.
Die offizielle Klimastadt will auf ihrem Hausberg viel Wind verstromen. Weil Regionalplaner das nicht vorsehen, will Heidelberg nun selbst handeln.
Landtag in Potsdam bestätigt Sonderabgabengesetz für Windenergie- und Solaranlagen. Kommunen- und Branchenverband sehen Projekte überfordert.
Denzlingen, Freiburg, Ludwigsburg und der Landkreis Calw setzen seit zwei Jahren erfolgreich auf Solarenergie, Wärmenetze, Bürgerbeteiligung und lokale Innovation. Das gemeinsame Ziel: Klimaneutralität bis 2035 – und Vorbildwirkung weit über Baden-Württemberg hinaus.
Die Akzeptanz der Energiewende bleibt auch 2025 auf stabilem Spitzenwert. Neben der anhaltend großen Zustimmung zeigt sich: Transparenz, Beteiligung und lokale Wertschöpfung sind ausschlaggebend, um das Vertrauen in Windenergieprojekte zu festigen.
Die Ausgründung des Fraunhofer ISE richtet sich an Fachleute, Politik und auch Hausbesitzerinnen. Start mit 18-teiliger Serie zu den häufigsten Fragen.