Der Hersteller von Trackersystemen für Solarparks Nextpower wird in Zukunft seinen CO2-Ausstoß bei der Produktion und bei der Materialauswahl für die Komponenten senken. Der Plan dahin wurde von der Science Based Targets Initiative (SBTi) verifiziert. Bei der SBTi handelt es sich um einen internationalen Zusammenschluss einflussreicher Organisationen aus dem Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz.
Emissionen um fast 59 Prozent senken
Im Rahmen seiner SBTI-Ziele verpflichtet sich Nextpower dazu, die absoluten Treibhausgasemissionen aus dem direkten Geschäftsbetrieb bis zum Geschäftsjahr 2035 um 58,8 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2025 zu reduzieren. Die Emissionszahlen aus der weiteren Wertschöpfungskette sollen pro Megawatt eingesetzter Solartracker im gleichen Zeitraum um 63,8 Prozent sinken. „Die vergangenen Jahre waren für uns zentral, um unsere globalen Lieferketten zu stärken, die heimische Fertigung in Schlüsselmärkten auszubauen und neue Produktinnovationen wie den kohlenstoffarmen Tracker NX Horizon auf den Markt zu bringen“, erklärt Dan Shugar, Geschäftsführer von Nextpower. „Dabei waren eben diese Maßnahmen entscheidend, um unsere CO2-Bilanz zu verbessern und gleichzeitig einen Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen.“
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Stahl kommt zunehmend aus Lichtbogenöfen
Die SBTi-Validierung sei ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Dekarbonisierungsstrategie des Unternehmens. „Durch sie haben wir eine greifbare Bestätigung dafür, dass unsere Strategie und die damit verbundenen Fortschritte den richtigen Weg für uns darstellen“, sagt Shugar. Auf diesem Weg ist Nextpower schon weit gekommen. So hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren die regionalen Lieferketten optimiert und verstärkt kohlenstoffärmeren Stahl aus Lichtbogenöfen eingesetzt.
42 Prozent weniger CO2 im Tracker
Dadurch kann Nextpower seine Systeme mit einem geringeren CO2-Fußabdruck auf den Markt bringen. So reduziert nach Angaben von Nextpower die kohlenstoffarme Trackerlösung NX Horizon die CO2-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen Trackern um bis zu 42 Prozent. Dies sei durch unabhängige Lebenszyklusanalysen bestätigt worden. In Zukunft will Nextpower diesen Weg konsequent weitergehen.