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Torrefizierung

Forschung in Echtzeit

Im Januar 2012 ist ein EU-Forschungsvorhabens zum Thema Torrefizierung gestartet. Jetzt zeichnen sich die ersten Konturen des Projektes ab, die weiteren Entwicklungen können live im Internet mitverfolgt werden.

Forschung
 - Erste Ergebnisse eines neuen EU-Forschungsvorhabens zum Thema Torrefizierung können jetzt live im Internet mitverfolgt werden.
Erste Ergebnisse eines neuen EU-Forschungsvorhabens zum Thema Torrefizierung können jetzt live im Internet mitverfolgt werden.
Foto: Dieter Schütz  / pixelio.de

Das im Januar 2012 gestartete Forschungsvorhaben „Sector“ (Production of Solid Sustainable Energy Carriers from Biomass by Means of Torrefaction) unter der Leitung des Deutschen Biomasseforschungszentrums hat eine Laufzeit von 42 Monaten. Beteiligt ist ein Konsortium von 21 Partnern aus Industrie und Wissenschaft. Die englischsprachige Webseite des Projekts ist ab sofort unter www.sector-project.eu erreichbar und soll in den kommenden Monaten inhaltlich kontinuierlich ausgebaut werden.

Forschungsergebnisse online

Neben Zwischenergebnissen und allgemeinen Informationen zum Vorhaben bietet die Seite auch detaillierte Informationen zu projektbezogenen Veranstaltungen, zu den Projektpartnern sowie zu neuesten Entwicklungen des Sector-Projekts. Die Webseite soll sowohl Unternehmen aus dem Bereich Bioenergie als auch der interessierten Öffentlichkeit einen Zugang zu den Ergebnissen des Forschungsprojektes bieten, sagt Kay Schaubach, einer der verantwortlichen Projektkoordinatoren beim DBFZ.

Der Schwerpunkt des SECTOR-Projekts liegt auf der Entwicklung und Optimierung von Torrefizierungs-Technologien (thermische Behandlung von Biomasse) für die Herstellung von festen Bioenergieträgern. Damit unterstützt das Projekt die Markteinführung von Energieträgern aus torrefizierter Biomasse als erneuerbarer Festbrennstoff. Das Projekt soll dazu beitragen, die Vorlaufzeit von Torrefizierungstechnologien zu verkürzen und die Markteinführung unter Beachtung strikter Nachhaltigkeitskriterien zu begleiten. Die Europäische Union fördert das Forschungsvorhaben innerhalb des 7. Forschungsrahmenprogramms mit 7,57 Millionen Euro. (Daniel Seemann)