Erneuerbare Energien bei Google bevorzugen
Stromlieferverträge (PPS) sind ein entscheidendes Instrument, um die Energiewende zu beschleunigen. Dies gilt für Kroatien genauso wie für andere Länder Europas. Denn mit den PPA können die Betreiber von Solar- und auch Windkraftanlagen ihre Generatoren ohne Förderung refinanzieren. Während die Projektfinanzierung mittels PPA in anderen europäischen Ländern Fahrt aufnimmt, stehen in Kroatien noch hohe Hürden. Das ist eines der Ergebnisse des Berichts über den regulatorischen Rahmen, Markthemmnisse und operative Leitlinien für die Entwicklung des PPA-Marktes in Kroatien.
Der Bericht entstand als Ergebnis einer Reihe von Fachkonferenzen, die der kroatische Verband für Erneuerbare Energien (OIEH) in den vergangenen Monaten durchgeführt hat. Dabei wurden Informationen über den Stand des PPA-Marktes in Kroatien zusammengetragen, den der OIEH im Bericht zusammengefasst hat.
Vorteile der PPA herausgearbeitet
In dem Bericht heben die Autoren zunächst die Vorteile von direkten Stromlieferverträgen hervor. Schließlich bieten PPA den Erzeugern von erneuerbaren Energien langfristige Einnahmesicherheit. Gleichzeitig können Verbraucher ihre Energiekosten besser planen und sich unabhängig von schwankenden Preisen an den Energiemärkten machen. Gleichzeitig kann ihre breitere Anwendung dazu beitragen, Investitionen in neue Ökostromanlagen zu erhöhen, Treibhausgasemissionen zu reduzieren und die Energieunabhängigkeit zu stärken.
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Neue Modelle mit Bürgerbeteiligung entwickeln
Allerdings befindet sich der PPA-Markt in Kroatien noch in einer frühen Entwicklungsphase. Zu den größten Herausforderungen zählen regulatorische Beschränkungen, die Komplexität öffentlicher Vergabeverfahren, hohe Transaktionskosten und unzureichend entwickelte Mechanismen zur Einbindung kleinerer Marktteilnehmer. „Obwohl der europäische PPA-Markt in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen ist, sind Verträge zwischen Erzeugern erneuerbarer Energien und Kommunen oder Energiegemeinschaften nach wie vor selten“, kritisieren die Branchenvertreter. „Die meisten bestehenden PPA-Verträge werden mit großen Unternehmen abgeschlossen, was die Notwendigkeit unterstreicht, neue Modelle zu entwickeln, die eine aktivere Beteiligung von Bürgern, Kommunen und dem öffentlichen Sektor an der Energiewende ermöglichen.“
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Weitere Veranstaltungen geplant
Mit der Veröffentlichung dieses Berichts möchte der OIEH im Rahmen des Projekts „Erneuerbare Energien für alle“ eine fundierte Debatte über die notwendigen regulatorischen Änderungen und Marktlösungen anstoßen, die zur Erreichung der Projektziele beitragen. „Unsere Arbeit wird in der kommenden Zeit fortgesetzt“, betont Marija Hanzec, Sprecherin des OIEH. Der Verband kündigt an, in den nächsten Monaten neue Veranstaltungen und Aktivitäten durchzuführen, die dem Wissensaustausch und dem Kapazitätsaufbau der Marktteilnehmer dienen. Den Anfang macht ein Webinar im September 2026, in dem Beispiele bewährter Verfahren aus europäischen Ländern vorgestellt werden.
Sie finden den „Bericht über den regulatorischen Rahmen, Markthemmnisse und operative Leitlinien für die Entwicklung des PPA-Marktes in der Republik Kroatien“ (Izvješće o regulatornom okviru, tržišnim preprekama i operativnim smjernicama za razvoj PPA tržišta u Republici Hrvatskoj) zum Download auf der Webseite des OIEH.