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Neue Dena-Studie

25 Prozent des Strommarktes mit grünen PPA decken

Laut einer Studie der Deutschen Energieagentur (Dena) haben langfristige Strom­abnahmeverträge, sogenannte Power Purchase Agreements, kurz PPA, das Potenzial, im Jahr 2030 bis zu 25 Prozent des deutschen Strommarktes zu decken.

Die Analyse „Green PPAs für die Energiewendeziele 2030“ zielt darauf ab, das Potenzial des PPA-Marktes und dessen möglichen Beitrag zur Beschleunigung der Energiewende in Deutschland aufzudecken. Sie zeige dabei, dass das realisierbare Marktpotenzial aktuell noch weit hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt. Bis zum Jahr 2030 könnten aber bis zu 192 Terawattstunden (TWh) über PPA finanziert werden, also rund 25 Prozent des prognostizierten Strombedarfs von 750 TWh im Jahr 2030 hierzulande.

Verlässliche Marktbedingungen sind elementar

Dabei bilden Offshore-Wind und die Photovoltaik die Eckpfeiler des künftigen PPA-Marktes. Die je nach Szenario stark variierenden Wachstumsraten weisen zudem darauf hin, dass verlässliche Marktbedingungen elementar für die weitere Entwicklung der Erneuerbaren und dieses Geschäftsmodells sind. Die Analyse ist im Rahmen der Marktoffensive Erneuerbare Energien entstanden, ein Zusammenschluss von rund 40 Unternehmen aus Anbietern und Nachfragern aus der Wirtschaft sowie von Dienstleistern, die die Wertschöpfungskette abbilden.

Um das Potenzial für grüne PPA aber voll zu erschließen, sei es zentral, die richtigen Investitionsbedingungen zu schaffen, sagte Corinna Enders, Vorsitzende der Dena-Geschäftsführung: „Sinkende Gestehungs­kosten für erneuerbare Energien, eine steigende Nachfrage nach emissionsfreier Energieversorgung sowie die Notwendigkeit, sich gegen volatile Preise abzusichern haben einen wachsenden Markt geschaffen, der aber noch lange nicht entfaltet ist“, so Enders. (NW)

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