Foto: Nordex

Binnenlandturbinen

Nordex-Anlage am meisten genehmigt

Der im deutschen Windparkbau an Land drittwichtigste Windturbinenhersteller Nordex gewinnt mit dem aktuellen Vier-Megawatt-Modell N149 an Bedeutung.

Tilman Weber

Wie das Unternehmen am Mittwoch bilanzierte, hat Nordex weltweit nun bereits mehr als fünf Gigawatt (GW) des Anlagentyps mit 149 Meter Rotordurchmesser und einer Nennleistung von vier Megawatt (MW) und mehr verkauft. Genau genommen habe Nordex nun mehr als 1.100 MW Exemplare seiner neuen Flaggschiff-Anlage an die Kunden gebracht – mit einer Nennleistung von mehr als 5,1 GW.

Zudem steht N149 mit deutlichem Abstand an der Spitze der im ersten Halbjahr 2020 für den Onshore-Zubau in Deutschland neu genehmigten Windturbinentypen. Wie die Berliner Fachagentur Windenergie an Land kürzlich gemeldet hatte, hatten die Behörden hierzulande von Januar bis Juni 46 N149 die Genehmigung zur Errichtung neu erteilt. Insgesamt gaben sie grünes Licht für 292 weitere Windenergieanlagen-Errichtungen, die 30 Windturbinentypen betreffen. Die zweiterfolgreichste Anlage bei den Neugenehmigungen war mit Abstand dahinter die bei Erzeugungsleistung und Abmaßen fast identische Anlage V150 von Wettbewerber Vestas, der auf dem deutschen Markt Rang zwei einnimmt. 32 Genehmigungen verzeichnete gemäß der Bilanz der Fachagentur die V150.

Die bislang erfolgreichste Windturbine im Deutschlandmarkt-Verkauf des Nordex-Portfolios ist übrigens die viele Jahre lang als 2,4-MW-Anlage vertriebene N177. Alleine in Deutschland habe Nordex sie nun mehr als 800 Mal verkauft, teilte Nordex-Pressesprecher Felix Losada mit. 795 davon seien in Deutschland bereits errichtet. Weltweit habe Nordex mehr als 2.100 Anlagen der N117 mit 5.700 MW verkauft.

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