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Luftverschmutzung

Sieben Millionen Tote jährlich wegen Luftverschmutzung

Während sich in China die Luftwerte verbessern, gehen sie in Südasien aufgrund der Verstädterung in den Keller. Wo sich schlecht atmen lässt.

Inhaltsverzeichnis

Nicole Weinhold

Nirgends ist die Luft so verschmutzt wie in Südasien. Aber es gibt Zeichen von Verbesserung in Indien und Pakistan, weil Gesetzgeber anfangen, auf das weltgrößte Gesundheitsrisiko der Luftverschmutzung einzugehen. Während die Luft in China, dem weltgrößten CO2-Emittenten, gerade schnell an Qualität gewinnt, ist die Luft in Südostasien für 655 Millionen Menschen richtig schlecht geworden. Getrieben ist der Abwärtstrend durch das schnelle Wirtschaftswachstum in der Region.

Radikale Maßnahmen

Jakarta und Hanoi haben Peking überholt - die ehemals schmutzigeste Metropole. Das zeigt der 2019 World Air Quality Report von IQAir AirVisual, das weltweit größte Monitoring Netzwerk für Luftqualität, das Daten von Regierungen, Firmen und städtischen Messstationen verwendet. Die Luft in Indonesiens und Vietnams Hauptstädten ist nun 20 Prozent schmutziger als Chinas Hauptstadt. Dort wurden radikale Maßnahmen zur Luftverbesserungen durchgesetzt. Jetzt kommt Jakarte auf den fünfen Platz der schmutzigsten Städte und Hanoi auf den siebten Platz. Peking liegt auf Rang Neun. Die PM2.5-Messung, die hier angewendet wurde, schließt Partikel ein, die klein genug sind, um tief in die Lunge einzudringen. Diese Partikel verursachen Asthma, Lungenkrebs, Herzprobleme, Infarkte, sogar Diabetes und töten mehr Menschen als jedes andere Umweltveränderung: sieben Millionen Menschen im Jahr.

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