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Windpark Gennaker sichert sich PPA und Stadtwerke-Beteiligung

Die Stadtwerke München planen, beim Ostsee-Windpark Gennaker einzusteigen. Wie das Unternehmen mitteilt, habe man sich mit dem Offshore-Spezialisten Skyborn Renewables über eine Beteiligung in Höhe von 25 Prozent geeinigt. Abgeschlossen werden soll die Transaktion, wenn alle Genehmigungen und die Finanzierung gesichert sind, hieß es weiter. Im dritten Quartal dieses Jahres soll es so weit sein.

Großauftrag für Offshore-Konverter geht nach Mecklenburg-Vorpommern

Der Windpark Gennaker liegt etwa 15 Kilometer nördlich von der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Er soll der größte Windpark in der deutschen Ostsee werden, mit einer geplanten Leistung von bis zu 976,5 Megawatt. Die Inbetriebnahme ist für 2028 geplant.

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Größtes Einzel-PPA in Deutschland mit Amazon

Patrick Lammer, Chief Executive Officer von Skyborn Renewables nannte die Vereinbarung einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum Baubeginn des Projektes.

Schon einige Tage zuvor war ein ebenso wichtiger Schritt erfolgt: Das Offshore-Unternehmen schloss mit Amazon einen Stromliefervertrag (PPA) über 600 MW, rund 60 Prozent der Gesamtleistung. Nach Angaben der Unternehmen handelt es sich um den größten Einzelvertrag zur Stromabnahme in Deutschland. Für Amazon sei es bereits das zwölfte PPA in Deutschland, hieß es. Insgesamt umfasst das Portfolio nach Unternehmensangaben 1,3 Gigawatt.

Meereswindkraftzubau blieb mit 9,3 Gigawatt in Seenot – letztmalig

Drei-Milliarden-Euro-Invest geplant

Insgesamt will Skyborn Renewables drei Milliarden Euro in das Projekt investieren. Damit ist es nach den Worten von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) die größte Investition in ein Energieprojekt in Schleswig-Holstein. „Wir brauchen leistungsstarke, großangelegte Offshore-Windparks, um die Energiewende zu verwirklichen und Bürger sowie Unternehmen mit umweltfreundlich erzeugtem Strom zu versorgen“, betonte die Politikerin. Der Stromabnahmevertrag zwischen Skyborn Renewables und Amazon sei ein äußerst wichtiges Signal für das Bundesland. „Er zeigt, dass große Unternehmen in Windenergie aus Mecklenburg-Vorpommern investieren.“