Offene Fragen zu Kolkschutzsteinen und Fischhabitaten verlangen, den Rückbau von Offshore-Windparks in der Nordsee neu zu verhandeln.
Der Energiewende-Experte Philipp Schmagold macht in diesem Artikel Vorschläge, wie die Offshore-Windenergie entlastet werden kann. Ziel ist es, dass sie den Ausbaubeitrag leisten kann, der für die Energiewende und den Klimaschutz notwendig sein wird.
Deutschland wollte beim Ausbau der Offshore-Windenergie eigentlich Tempo machen. Doch nun wächst in der Branche die Sorge, dass politische Fehlentscheidungen und problematische Ausschreibungsregeln den Ausbau massiv ausbremsen – mit Folgen für Klimaziele, Industrie und Versorgungssicherheit.
Wie der jüngste Bericht über Offshore-Windkraft der Meeresflächenbehörde Crown Estate meldet, erzeugten die Meereswindparks 52 Terawattstunden.
Alternative zum Blasenschleier? Im Windpark „Dreekant“ kommt erstmals ein Installationsverfahren mit Wassertank zum Einsatz. Der Entwickler verspricht weniger Lärmbelastung und weniger CO₂-Emissionen.
Pauschale Tonnagesteuer statt Gewerbesteuer soll Kostennachteil für Schiffsverkehr aus deutschen Häfen ausgleichen. Die Windbranche begrüßt den Schritt und fordert eine schnelle Umsetzung.
Eine neue Studie zur Offshore-Windindustrie ermittelt den Umfang und die regionale Verteilung der Wertschöpfung. Spitzenreiter sind nicht die Küstenländer.
Die Vineyard-Wind-Investoren verklagen Turbinenbauer Vernova, der die teuren Probleme des gerade fertigen Offshore-Parks nicht alleine lösen will.
Schäden an Seekabeln durch Anker oder Fischerei können zu kostspieligen Ausfällen führen. Durch Monitoring kann schnell reagiert werden.
Projektentwickler Skyborn und Naturschützer einigen sich außergerichtlich: Freiwillige Maßnahmen und ein Forschungsprojekt sollen unter anderem Vögel und Fledermäuse besser schützen.
Ein Monitoring über 19 Monate im Offshore-Windpark Aberdeen registriert keinen einzigen Vogeltod an der beobachteten Windenergieanlage. Dabei hatten beim Bau des Windparks die Prognosen deutlich schlechter ausgesehen.
Eine neue Studie ermittelt große Auswirkungen von Windenergieanlagen auf die Hydrodynamik der Nordsee. Warum der Trend zu größeren Anlagen diese Folgen mindern kann.
In den ersten elf Februartagen sind schon fünf Großkomponentenlieferungen für Meereswindparks in Europa gestartet, meist aus heimischer Fertigung.
Das schwache Windjahr wirkt sich auch offshore aus: Trotz mehr Anlagenleistung wächst der Gesamtertrag nicht mit. Nur die Ostsee liefert mehr Strom als im Vorjahr.
Der Nordsee-Gipfel zeigt: In unruhigen Zeiten besinnen sich die Europäer auf einheimische Energiequellen. Um das 300-GW-Ziel zu erreichen, soll verstärkt international kooperiert werden.
Bis 2030 sollen insgesamt sieben neue Projekte in Betrieb gehen. Dafür garantiert die britische Regierung Preise zwischen 105 und 190 Euro pro Megawattstunde.
Zum dritten Mal seit der Erstzulassung von 2019 hat das Ex-WPD-Projekt eine Baugenehmigung erhalten. Investitionsentscheidung für Sommer geplant.
Neue Zahlen des DLR: Von den 15.100 Offshore-Anlagen weltweit stehen 7676 in China, ermittelte das Forschungsinstitut per Satellitendaten. Die Europäische Union und Großbritannien können da nicht mithalten.
Die nach dem Fehlstart von 2023 verschobene Bieterrunde für schwimmende Windparks startet neu. Oslo will die Technik parallel in Pilotparks fördern.
Politiker schließen sich Branchenforderung an und kritisieren die Bundesregierung, nicht nur beim Ausschreibungsdesign: Sie haben auch Vorschläge zum Thema Grüner Wasserstoff.
Fast ein Jahr nach der Installation aller Anlagen kann das größte deutsche Projekt des dänischen Energiekonzerns Ørsted erstmals ins Netz einspeisen.
Eine aktuelle Studie untersucht mehr als vier Millionen Flugbewegungen und kommt zu dem Schluss: Das Kollisionsrisiko bleibt gering, selbst wenn viele Tiere unterwegs sind.
2017 eröffneter Meereswindpark und geplante PV-Anlage liefern ab Mitte 2027 den Strom für eine der vorerst größten Wasserstofferzeugungen Europas.
Nach EU-Förderzusage: Der Bau einer der ersten industriellen Schwimmfundamente-Produktionsanlagen für Offshore-Windenergieanlagen rückt näher.
Das Vattenfall-Projekt kommt ohne staatliche Unterstützung aus und soll ab 2028 jährlich sechs Terawattstunden Strom liefern, unter anderen an die Chemie-Industrie.