Der globale Markt für Energiespeicher wächst schneller als je zuvor – und trotzt selbst geopolitischen Krisen und politischen Unsicherheiten. Vor allem China treibt die Entwicklung mit atemberaubendem Tempo voran und setzt neue Maßstäbe für den Rest der Welt.
Viele Solaranlagen produzieren mehr Strom als direkt genutzt werden kann – moderne Speicherlösungen wie die neue Anker SOLIX Solarbank Max AC helfen dabei, diesen Überschuss effizient zu speichern und später zu nutzen.
Bei einem ambitionierten Ausbau von Ökostrom und Batteriesystemen kann es gelingen, die Verbraucher bei den Energiekosten zu entlasten und gleichzeitig die Erlöse der Kraftwerksbetreiber zu sichern.
Nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft wurde in den ersten drei Monaten dieses Jahres so viel Speicherkapazität ausgebaut wie nie zuvor. Inzwischen können die installierten Speicher zwei Gaskraftwerke in der Kapazitätsreserve ersetzen.
Solarpower-Europe-Analyst Antonio Arrueba fordert auf der Fusionsolar-9.0-Premiere von Huawei in Frankfurt eine Verzehnfachung der Batteriekapazität bis 2030 – und warnt vor negativen Strompreisen, die das Geschäftsmodell der Photovoltaik untergraben.
Huawei Digital Power hat in Frankfurt am Main offiziell die europäische Markteinführung seiner neuen Systemplattform für Photovoltaik, Energiespeicher und Netzintegration gefeiert.
Die Zuschüsse der Regierung für Photovoltaikanlagen sind im Vergleich zu vorherigen Förderungen gestiegen und die Unterstützung von privaten Speichern ist ganz neu. Insgesamt sind 38 Millionen Euro vorgesehen.
Fast die Hälfte der Befragten wollen, dass Produktionsschwankungen aus erneuerbaren Energien mit Batteriespeichern ausgeglichen werden. Die Strategie der Bundeswirtschaftsministerin landet mit Abstand auf dem letzten Platz der Prioritätenliste.
Rechenzentren in Kombination mit Ökostromanlagen und Speichern sind die wirtschaftlichste und mit Blick auf das Energiesystem effizienteste Lösung. Der Speicherverband fordert deshalb, dass solche integrierten Systeme bevorzugt behandelt werden.
Die Nachfrage nach Solaranlagen war im vergangenen Jahr in der Schweiz schlechter als in den Jahren zuvor. Doch die Branche ist optimistischer geworden. Neue Regeln und Speicher treiben den Markt wieder an – neben dem Irankrieg.
Die Anlage steht in Halle (Saale) im Süden des Bundeslandes und liefert Regelleistung sowie Frequenzstabilisierung. Der Standort der Anlage spielte bei der Realisierung des Projekts eine entscheidende Rolle.
Während der Irankrieg die Energiepreise nach oben treibt, offenbart sich ein politisches Versagen mit Ansage. Wer jetzt noch bremst, hat die Lektion der letzten Jahre nicht verstanden.
Die Analysten der Wirtschaftsberatung Fieldfisher haben sich die Bedingungen für große Batteriespeicher angeschaut und erheblichen Verbesserungsbedarf registriert.
Das Pumpspeicherwerk Niederwartha bei Dresden bleibt stillgelegt. Die Sanierung oder ein Neubau wären doppelt so teuer wie ein gleichwertiger Batteriespeicher, der zusätzlich noch einen höheren Wirkungsgrad hat.
BNEF: Irankrieg wird den Grünstrombedarf weltweit erhöhen. Die Produktion grünen Wasserstoffs wird er fast nur in China befeuern, nicht in Europa.
Offshore-Experte wechselt von Ørsted zu einer Tochter des Stadtwerks in Hannover und soll das Unternehmen zukunftssicher weiterentwickeln.
Storag Etzel und Gasunie haben Mitte März die Befüllung zweier Kavernen mit rund einer Millionen Normkubikmeter Wasserstoff abgeschlossen. Das Forschungsprojekt H2Cast soll die Machbarkeit der unterirdischen Wasserstoffspeicherung nachweisen.
Die Batteriespeicher werden im Energiehandel eingesetzt und liefern Regelleistung auf unterschiedlichen Ebenen. Intilion übernimmt nicht nur den Bau der Anlagen, sondern auch den Betrieb – inklusive einer Verfügbarkeitsgarantie.
Der Speicherausbau in Deutschland läuft gut. Simon Schandert, Technischer Geschäftsführer von Tesvolt, sieht auch weiterhin aufgrund verschiedener Geschäftsmodelle einen stabilen Markt. Er warnt allerdings vor zu großer Konkurrenz aus Fernost, die problematisch werden könnte.
Sinkende Preise und steigende volatile Stromerzeugung treiben den Speichermarkt in der Schweiz an. Swissolar fordert mehr tarifliche Anreize und eine Speicherstrategie.
Die Carbon Lab Factory Lausitz soll künftig die Produktion biobasierter Carbonfasern ermöglichen und so fossile Ausgangsstoffe durch nachwachsende Rohstoffe ersetzen. Eine Pilotanlage in Guben soll Ende 2029 in Betrieb gehen.
Die Bundesnetzagentur hat angekündigt, die Befreiung der Speicher von doppelten Netzentgelten vorzeitig abschaffen zu wollen. Dies würde das Vertrauen in Investitionen zerstören und könnte der Behörde verfassungsrechtlich um die Ohren fliegen.
Auf der Statuskonferenz des Bundesverbandes Energiespeicher (BVES) steht die Dekarbonisierung des Mobilitätssektors mit Erneuerbaren und Speichern im Mittelpunkt. Die Konferenz findet am 19. März 2026 in Berlin statt.
Die diesjährige Stromspeicher-Inspektion der HTW Berlin zeigt große Unterschiede der Systeme. Käufer sollten aber nicht nur auf den Wirkungsgrad achten, sondern sich auch die Funktionen und die Garantiebedingungen anschauen.
Die Kombination von Speichern mit Ökostromanlagen wird zum Standard. Stephan Nusseck, Projektmanager Battery Storage bei Baywa RE, kennt die Vorteile. Er schlägt eine Lösung zum schnelleren Netzanschluss von Speichern vor – jenseits der Baukostenzuschüsse.