Die Nachfrage nach Wärmepumpen legt weiter zu. Damit das so bleibt, fordert der BWP, endlich die im Koalitionsvertrag versprochene Strompreisentlastung umzusetzen.
Für eine typische teilsanierte Altbauwohnung in einem Mehrfamilienhaus könnten sich die Kosten laut einer aktuellen IW-Studie auf fast 2.000 Euro im Jahr verdoppeln. Schuld daran? Allen voran die „Biotreppe“.
Mehr als die Hälfte der im Bestand ausgetauschten Heizungen sind jünger als 20 Jahre. In der Regel tauschen die Hauseigentümer fossile Heizungen gegen Wärmepumpen, wie eine Analyse des Portals Wärmepumpen-Angebotsvergleich zeigt.
Mit dem Rechner können Hauseigentümer abschätzen, wie viel Investitionszuschuss sie beim Heizungstausch bekommen. Wichtig ist das Einkommen.
Der Berliner Wärmeplan offenbart: Nahwärme könnte ein Fünftel der Stadt dekarbonisieren. Doch die Initiativen, die das vorantreiben wollen, kämpfen weitgehend allein – während der politische Handlungsdruck wächst.
Trianel, Stadtwerke Tübingen und retoflow haben ein digitales Abbild eines Fernwärmenetzes erfolgreich validiert. Das Modell rechnet präzise, skaliert auf komplexe Netze – und zeigt, was Kommunen beim Wärmenetzausbau künftig gewinnen können.
In Lüneburg ist ein Pilotprojekt für Abwärmegewinnung aus Trinkwasser in Betrieb gegangen. Energieversorger Avacon sieht großes Potenzial bei niedrigen Kosten.
Zusammen mit Stadt und TU München bauen die SWM ein Pilotprojekt, das mit nur einem Brunnen auskommt. Die Beteiligten sehen ein großes Potenzial, auch über München hinaus.
Gestoppte Förderung und Zweifel an der Verfassungskonformität des Gebäudemodernisierungsgesetzes sorgen bei Hausbesitzern und Handwerkern für Verunsicherung. Die kommenden Reformen des EEG und des Wind-auf-See-Gesetzes müssen geordneter ablaufen, um einen Ausbaustopp bei Wind und Soalr zu vermeiden.
Vergisst die Politik bei der Wärmewende die Mieter? Noch haben sie wenig Anreize, in energietische Sanierung zu investieren. Eine neue Analyse zeigt, wie dieses Problem aufgebrochen werden kann.
Mit einer solchen dezentralen Lösung lässt sich die Wärmewende beschleunigen, da sie dezentraler wird. Quartiere ohne Fernwärmeanschluss und ohne Platz für Wärmepumpen können so dekarbonisiert werden.
Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages melden einen fett gedruckten Zweifel an und die Deutsche Umwelthilfe steht mit einer Klage schon in den Startlöchern.
Mehr als 120.000 Wärmepumpen sind im ersten Quartal 2026 installiert worden – auch dank der Förderung. Doch sie könnte Sparvorgaben zum Opfer fallen, fürchtet der Bundesverband Wärmepumpe.
Eine Rückkehr zur 65-Prozent-Regel bei neuen Heizungen scheint trotz lauter Kritik unwahrscheinlich. Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft hat Ideen, wie sie kompensiert werden könnte.
Erdwärmepumpen sind preiswerter als Gaskessel, können sich aber auch gegenüber Luftwärmepumpen behaupten. Die höheren Investitionskosten sind schnell wieder eingespielt.
Ein viereckiger Turm mit einer Großwärmepumpe liefert ausreichend Wärme für bis zu 400 Wohnungen. Spezielle Ventilatoren sichern einen flüsterleisen Betrieb ab.
Zu langsam, zu unentschlossen, zu komplex: Zwar sieht der jährliche Bericht von BDEW und Ey auch Fortschritte, doch unterm Strich bleibt ein Defizit.
Zwei Netzbetreibern droht ein Zwangsgeld, weil sie die Vorgaben für steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach Paragraph 14a Energiewirtschaftsgesetz nicht umsetzen. Verfahren gegen weitere Netzbetreiber sind in Prüfung.
Statt Verlässlichkeit herrsche Verunsicherung, monieren Vertreter von Städten und Gemeinden. Und auch der Expertenrat für Klimafragen äußert Bedenken.
Der Bundesverband Wärmepumpe bekräftigt seine Kritik am neuen Gebäudemodernisierungsgesetz. Die Kritik entzündet sich vor allem an Biotreppe, Grüngasquote und Wegfall der Beratungspflicht.
Der Referentenentwurf für das Gebäudemodernisierungsgesetz streicht die 65-Prozent-Regel und legt konkrete Stufen für die „Bio-Treppe“ fest. Doch ein zentrales Klimaschutzziel taucht gar nicht auf.
Mit der Anlage, die zusammen mit dem Austrian Institute of Technology (AIT) und den Simulationsexperten von CADFEM entstanden ist, kann der Ziegelhersteller 30 Prozent Energie und 88 Prozent Emissionen einsparen.
Einigung beim Gebäudemodernisierungsgesetz? Weit gefehlt. Es wurde lediglich eine bestehende Regelung bestätigt und eine Frist verschoben. Sich dafür auf die Schulter zu klopfen, erfordert schon einiges an Chuzpe.
Die Zuschüsse der Regierung für Photovoltaikanlagen sind im Vergleich zu vorherigen Förderungen gestiegen und die Unterstützung von privaten Speichern ist ganz neu. Insgesamt sind 38 Millionen Euro vorgesehen.
Nahwärmenetze rechnen sich nur, wenn möglichst viele mitmachen – doch was passiert, wenn Einzelne lieber auf die eigene Wärmepumpe setzen? Drei Energie-Praktiker berichten, wie sie mit Konkurrenz, Monopolängsten und politischem Chaos umgehen.