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BVES-Konferenz: Ökostrom und Speicher befreien Mobilität von den Fossilen

Steigende Preise an den Zapfsäulen zeigen deutlich, wie abhängig die Mobilität immer noch von fossilen Energieimporten auf unsicheren Handelsrouten ist. Gleichzeitig liefern die erneuerbaren Energien Strom zu stabilen Preisen. Der heutige Ausbau der Ökostromproduktion und von Speichern wird sich auf die Kosten der Mobilität in der Zukunft auswirken. Vor allem im Lasttransport und Lieferverkehr ist dies relevant. Denn steigen die Kosten dort, verteuert sich auch die Versorgung der Bevölkerung.

Elektromobilität bietet ökonomische Vorteile

Um sich von Verwerfungen und Risiken unabhängig zu machen, wie sie der Irankrieg der USA abermals offenbart, nehmen immer mehr Unternehmen die Energieversorgung ihrer Fahrzeuge selbst in die Hand. Auch Betreiber öffentlicher Ladeinfrastruktur integrieren zunehmend die Erzeugung von erneuerbaren Energien und Pufferspeicher in ihre Anlagen, um sich gegen Kostensteigerungen abzusichern und gleichzeitig schnelle Ladezeiten zu garantieren – trotz beschränkter Leistung am Netz. „Die physikalische Notwendigkeit von Flexibilität und Speichern für die Energieversorgung ist hoch wie nie, dem müssen Wert, Regulatorik und Priorität Rechnung tragen“, betont Thomas Speidel, Präsident des BVES und  Geschäftsführer von ADS-TEC.

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Wer heute auf elektrische Mobilität setze, egal ob privat, für die Unternehmensflotte oder für den Gütertransport, profitiere von handfesten ökonomischen Vorteilen und könne langfristig planen, weiß der BVES-Präsident. „Speicher in der Ladeinfrastruktur machen den erneuerbaren Strom dann verfügbar, wenn er gebraucht wird, und ermöglichen gleichzeitig schnelles Laden ohne teuren und zeitaufwendigen Netzausbau“, sagt Speidel.

Konferenz zeigt Technologien und Praxisbeispiele

Alle nötigen Technologien für intelligente und bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur mit Speichern sind vorhanden. Diese technischen Möglichkeiten müssen nur ausgeschöpft werden. Dazu bedarf es auch der Kooperation und Bereitschaft der Behörden, mit schnellen Genehmigungsprozessen Lösungen gemeinsam mit der Branche umzusetzen. Mit welchen Technologien die Nutzung der Erneuerbaren in Kombination mit Speichern in der Mobilität deren Dekarbonisierung gelingt, ist zentrales Thema der BVES-Statuskonferenz „Flex-Hub Mobilitätswende“.

Diese findet am 19. März 2026 in Berlin statt. Neben den Fragen, wie die Ladeinfrastruktur passend ins Energiesystem integriert und wie die notwendigen Investitionen der Branche auch realisiert werden können, wird es zahlreiche Best-Practice-Beispiele geben. Diese zeigen, was heute schon möglich ist und wie Unternehmen davon konkret profitieren.

Das komplette Programm der BVES-Statuskonferenz und einen Link zur Anmeldung finden Sie auf der Webseite des Speicherverbandes.