Erneuerbare Energien bei Google bevorzugen
Die Installation von Batteriespeichern könnte in Europa in diesem Jahr ein Volumen von 57 Gigawattstunden (GWh) erreichen. Das zumindest sagt der „Electrical Energy Storage Report“ (EES-Report) voraus, den das Forschungsinstitut EUPD Research jetzt vorgelegt hat. Damit würden die Neuinstallationen gegenüber dem Vorjahr um 78 Prozent wachsen. 2025 waren es noch 32 GWh.
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Bulgarien unter den Top 5 in Europa
Führende Märkte könnten in diesem Jahr Deutschland, Bulgarien, Italien, das Vereinigte Königreich und Spanien werden, heißt es in einer Presseinformation von EUPD Research. Deutschland und Italien profitierten weiterhin von einem umfassenden Angebot an Installateuren und etablierten politischen Rahmenbedingungen. Das Vereinigte Königreich und Spanien profitierten vom Ausbau sogenannter „Front-of-the-Meter“-Projekte, die von Netzbetreibern betrieben werden. Den Grund für den Aufstieg Bulgariens zu einem der führenden Märkte Europas sieht der Bericht in der Wirkung der EU‑Wiederaufbaufonds. Sie unterstreiche die zunehmende Dynamik in Mittel- und Südosteuropa.
Private Kunden sorgen für Wachstumsschub
Der Bericht listet zudem zahlreiche Gründe für den Speicherboom auf: sinkende Batteriekosten, steigende Strompreise und der zunehmende Einsatz von Solar-plus-Speichersystemen trieben den Ausbau voran. Dabei bliebe die Nachfrage privater Kunden einer der stärksten Wachstumsmotoren Europas. Die installierte Leistung wachse laut dem EES‑Report um 36 Prozent auf 15 GWh im Jahr 2026. 11 GWh waren es 2025. Deutschland bleibt demnach der größte Privatkundenmarkt, gefolgt von Italien, den Niederlanden, Großbritannien und Österreich.
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