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Bei den Bauarbeiten am EnBW-Windpark „He dreiht“ ist ein Teil eines Rotorblattes ins Meer gestürzt. Wie der Energiekonzern auf Anfrage bestätigte, sei es in der vergangenen Woche zu einer Beschädigung eines Teils eines Rotorblattes in dem Windpark gekommen. Verletzt wurde niemand, teilte der Anlagenhersteller Vestas mit, dessen Windergieanlagen im Park errichtet werden.
Blattstück war Gefahr für die Schifffahrt
Die Bergung des Blattstücks, 20 Meter lang und zwei Meter breit, übernahm dann am vergangenen Wochenende die Bundespolizei. Man sei über ein abgebrochenes Rotorblatt einer Windkraftanlage zwischen den Windparks „Hohe See“ und „He Dreiht“ informiert worden, heißt es in einer Presseinformation der Bundespolizei. Eine Bergung durch eigene Arbeitsschiffe vor Ort sei zuvor erfolglos geblieben.
Aufgrund seiner Größe und Beschaffenheit habe das Blattstück ein erhebliches Risiko für die Seeschifffahrt dargestellt, hieß es weiter. Zudem sei der Flügel nur knapp unter der Wasseroberfläche getrieben und somit schwer erkennbar gewesen. Ein Einsatzschiff der Bundespolizei fuhr daher zum Fundort, um das Blattstück zu sichern und den Schiffsverkehr vor Ort umzuleiten.
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Medienberichte Untersuchung zur Ursache eingeleitet
Das Rotorblatt sei dann zunächst durch ein Kontrollboot zum Einsatzschiff geschleppt und anschließend über die Heckwanne in Teilstücken auf das Hauptdeck gezogen worden. Die Teile des Rotorblattes seien am Sonntag in Cuxhaven mit einem Kran an Land verbracht worden.
Offshore-Wind knackt die 10-Gigawatt-Marke – doch die Branche schlägt Alarm
Der Offshore-Windpark He Dreiht (EnBW) mit einer Leistung von 960 MW befindet sich derzeit in der Deutschen Bucht in der Bauphase. Alle 64 Turbinen sollen im Laufe des Sommers in Betrieb genommen werden. Zum Einsatz kommen erstmalig die Windenergieanlagen des Typs V236-15 von Vestas. Der Anlagenhersteller hat zusammen mit EnBW eine Untersuchung eingeleitet, um die Ursache des Absturzes zu ergründen.