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Modulpreise steigen weiter

Für die Großhändler ist es ein gutes Zeichen, für die Projektentwickler ist es nicht so bekömmlich: Die Preise für Solarmodule steigen weiter – wie prognostiziert. Denn die Durchschnittspreise für die Paneele steigen über alle Segmente hinweg um jeweils einen halben Cent pro Watt. Das teilt der Onlinehändler für Solarkomponenten PV Xchange mit. So werden die Standardmodule, die in der Regel in Großprojekten verbaut werden, derzeit für zwölf Cent pro Watt gehandelt. Vor vier Wochen lag deren Preis noch bei 11,5 Cent pro Watt. Das ist ein Plus von 4,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat.

Die Preise für diese Projektmodule liegen damit wieder auf dem gleichen Niveau wie im Juli 2024, aber noch längst nicht auf dem Niveau vor der jüngsten Preisrallye, die im November 2022 eingesetzt hat. Damals gingen diese Module noch für 34 Cent pro Watt über den Tisch beim Großhändler oder beim Hersteller.

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Preissteigerung für effiziente und ästhetische Module

Nach oben ging es auch für Module mit einem Wirkungsgrad von mindestens 22 Prozent und modernen Zelltechnologien. Diese hocheffizienten Module verkaufen die Händler und Hersteller momentan für 13,5 Cent pro Watt. Damit bleibt der Preisabstand zum Standardmodul konstant bei 1,5 Cent pro Watt. Damit sind die Hochleistungsmodule nicht mehr viel teurer als die Mainstream-Paneele.

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Etwas teurer wird es, wenn es um Ästhetik geht. Denn die komplett schwarzen Module kosten derzeit 15 Cent pro Watt. Auch hier ging es von 14,5 Cent pro Watt um einen Cent nach oben – wie schon in den vergangenen Monaten. Sie haben wieder das gleiche Preisniveau wie Mitte des vergangenen Jahres.

Folgt der nächste Preisschub?

Damit tritt die Entwicklung ein, die von der gesamten Branche bereits erwartet wurde: Die chinesischen Hersteller beginnen, einen Teil der Exportabgaben, die sie ab April 2026 bezahlen müssen, auf die Preise aufzuschlagen. Ob der nächste Preisschub nach der Einführung dieser Exportabgaben durch die Regierung in Peking kommt, bleibt abzuwarten.