Erneuerbare Energien bei Google bevorzugen
Die Zukunft gehört den Stromern: Wie die neueste Nutzerumfrage zum Thema „Elektromobilität und Laden“ des BDEW ergibt, ist elektrisches Fahren keine exklusive Technik für Menschen mit hohem Einkommen mehr. Für den Bericht hat der Verband 1.000 Personen befragt, die ein E-Auto fahren. Fünf Ergebnisse zeigen, dass zumindest die Antriebswende Fahrt aufnimmt.
1. Auf dem Spung: Elektromobilität kommt im Massenmarkt an
Die gestiegenen Öl- und Benzinpreise, geringere Wartungskosten und Steuererleichterungen, aber auch eine breitere Modellpalette und eine Annäherung der Preise von E-Pkw und vergleichbaren Verbrennermodellen machten Elektromobilität zunehmend wirtschaftlich interessant, heißt es vom BDEW. So sind immer mehr Haushalte mit mittlerem Einkommen elektrisch unterwegs. Der Anteil der befragten E-Autofahrerinnen und ‑fahrer aus Haushalten mit einem Nettoeinkommen unter 5.000 Euro ist von 55 Prozent auf 67 Prozent gestiegen – ein Plus von zwölf Prozentpunkten.
2. Gerne wieder: Elektrisch Fahren überzeugt
94 Prozent der Nutzer würden sich beim nächsten Autokauf wieder für ein Elektroauto entscheiden und ebenfalls 94 Prozent würden den Kauf auch grundsätzlich Dritten empfehlen. Die Detailanalyse zeigt zudem: Je länger ein Nutzer ein E-Auto fährt, desto überzeugter ist er von der neuen Technik.
93 Prozent der E-Lkw-Betreiber sind hochzufrieden
3. Ende der Reichweitenangst: Erfahrung verändert die Sicht deutlich
Nach dem Kauf und mit etwas Fahrpraxis spielen öffentlich diskutierte und ursprünglich wichtige Themen wie Reichweite, Betriebskosten und das Laden praktisch keine Rolle mehr, ergab die Befragung. Stattdessen rücken Wertverlust und Lieferzeit stärker in den Fokus der E-Autofahrerinnen und -fahrer.
4. Ladepunkt in Sicht: Nutzer sind mit dem öffentlichen Ladeangebot zufrieden
Insgesamt 91 Prozent sehen die Erwartungen an das öffentliche Laden erfüllt, rund jeder Zweite (55 Prozent) sogar übererfüllt. Mit neuen Nutzergruppen verändert sich auch die Nutzung der Lademöglichkeiten: Laden zu Hause und an Fernverkehrsstraßen nimmt ab, wohingegen vor allem die Bedeutung von Ladehubs innerorts zunimmt (plus von 18 Prozentpunkten im Vergleich zu 2025).
Fast 27.000 neue öffentliche Ladepunkte innerhalb eines Jahres gebaut
„Elektromobilität ist alltagstauglich“
„Die Zahlen zeigen deutlich: Elektromobilität überzeugt“, sagt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW‑Hauptgeschäftsführung.Sie sei mittlerweile alltagstauglich. „Hinzu kommt: Die Energiewende und die Elektrifizierung des Verkehrs schaffen mehr Resilienz, eine stärkere Unabhängigkeit und einen wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort. Jedes E-Auto macht uns unabhängiger von fossilen Importen und internationalen Preisschwankungen.“