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Innovationsausschreibung: Großes Interesse an Kombination aus Solaranlage und Speicher

Die jüngste Innovationsausschreibung zeigt, dass die Kombination aus solarer Freiflächenanlage und Speicher immer spannender für Investoren und Projektierer wird. Denn die Auktion war deutlich überzeichnet, wie die zuständige Bundesnetzagentur (BNetzA) mitteilt. „Die Innovationsausschreibung ist erneut von einem hohen Wettbewerbsniveau geprägt. Dies spiegelt sich in fallenden Zuschlagswerten wider“, fasst Klaus Müller, Präsident der BNetzA, die Ergebnisse zusammen.

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32 Gebote bezuschlagt

So hat die Bonner Behörde 53 Gebote mit einer gesamten Solarleistung von 678 Megawatt registriert. Diese haben sich auf ein ausgeschriebenes Volumen von 475 Megawatt beworben. Damit gingen einige Projekte leer aus. Denn die BNetzA konnte nur 32 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 480 Megawatt mit einer Marktprämie für den produzierten Strom ausstatten. Bei den eingegangenen Geboten handelt es sich ausschließlich um Solarparks in Kombination mit Speichern. Ebenfalls zur Auktion zugelassene Gebote von Windkraftanlagen mit Speichern gingen nicht ein.

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20 Cent pro Kilowattstunde weniger

Der hohe Wettbewerb drückt auf die Preise. So benötigt eine Anlage nur 4,50 Cent pro Kilowattstunde Marktprämie für einen wirtschaftlichen Betrieb. Das höchste noch bezuschlagte Gebot lag bei ebenfalls geringen 5,40 Cent pro Kilowattstunde. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert liegt mit 5,14 Cent pro Kilowattstunde und damit weit unter dem Wert der Vorrunde. Damals benötigten die Anlagenbetreiber durchschnittlich 5,34 Marktprämie, um die Anlage wirtschaftlich betreiben zu können.

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Bayern liegt vorn – Brandenburg baut groß

Wie bei Ausschreibungen von solaren Freiflächenanlagen fast schon traditionell gingen die meisten Zuschläge nach Bayern. Im Freistaat werden zwölf Anlagen mit einer Gesamtleistung von 177 Megawatt mit einer Marktprämie ausgestattet. Auf dem zweiten Platz liegt Brandenburg – allerdings weit abgeschlagen. Hier bekommen nur vier Anlagen mit einer Leistung von immerhin 94 Megawatt eine Marktprämie. Damit wird deutlich, dass die Anlagen in Brandenburg grundsätzlich größer sind. Denn auch Nordrhein-Westfalen kann sich über vier Projekte mit Marktprämie freuen. Allerdings erreichen diese eine gemeinsame Leistung von nur 48 Megawatt – halb so viel wie in Brandenburg.