Ende Januar zeigte das Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) der deutschen Wertschöpfungskette für Offshore-Windparks einmal mehr ein rotes Haltesignal. Auf einem „parlamentarischen Abend“ in Berlin ließ BMWE-Staatssekretär Frank Wetzel die Branchenleute wissen, dass „eine Neukonzeption des Ausschreibungssystems Offshore erst für 2027 vorgesehen ist“, wie es Wolfram Axthelm berichtet. Der Geschäftsführer des Windkrafthauptverbandes Bundesverband Windenergie ist überzeugt, dass zwar die von der Europäischen Union (EU) 2024 als Net Zero Industry Act (NZIA) beschlossenen Wirtschaftsstandort-Förderregeln noch in die im Sommer geplante Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) einfließen werden. Für neue Solar- und Windparks an Land würden sie ab 2027 wirken. Bei Meereswindkraft laufe die Gesetzgebung aber wohl erst an, kommendes Jahr, in einer Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG).
Das NZIA sieht vor, dass die EU-Mitgliedstaaten die Unternehmen aus der EU an der geplanten Netto-Null-Emissionen-Wirtschaft deutlich beteiligen. Alle Technologien, die eine Wirtschaft ohne klimaverändernden Ausstoß von CO2 und anderen Treibhausgasen ermöglichen, sollen …
Der Beitrag ist als Themenspecial zu in Deutschland ansässigen innovativen Offshore-Windkraft-Zulieferern und Dienstleistern für die Meereswindkraft in unserem gedruckten Magazin ERNEUERBARE ENERGIEN im März 2026 erschienen. Beispiele sind Thyssenkrupp Rothe Erde und Medical Offshore Support. Sie erhalten ihn hier für eine beschränkte Zeit zum freien Download als PDF.