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Hannover Messe: Guided Tours zu Energie- und Mobilitätswende der Industrie

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat die erste Ausschreibungsrunde für die neuen Klimaschutzverträge mit Industrieunternehmen nun gestartet. Auch Unternehmen, für die sich die Investition in eigene Erneuerbare-Energien-Anlagen zur Energieerzeugung oder in klimaneutrale Produktionsanlagen nicht lohnen, können damit nun den Weg zum Netto-Null-Emissions-Unternehmen einschlagen. Wer die größten Einsparungen an Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) für die geringsten Förderungen anbietet, bekommt den Zuschlag. Ergebnis sollen 15-Jahresverträge sein. Sobald die klimafreundliche Produktion günstiger wird als die konventionelle, muss das Unternehmen die Mehreinnahmen zurückzahlen. Das Programm richtet sich insbesondere an die energieintensive Industrie, wobei sich kleinere Mittelständler zusammenschließen können, um gemeinsam gute Gebote abzugeben.

Nicht zuletzt will der Staat damit auch einen Markt für grüne Technologien und Infrastruktur zur klimaneutralen Energieversorgung zum Beispiel auch mit aus Ökostrom erzeugtem Wasserstoff anregen.

Auch die Europäische Union (EU) schiebt die Dekarbonisierung der Industrie an. Ihr neues Netto-Null-Industriegesetz teilt das Ziel, einen Markt für den Aufbau einer Infrastruktur zur klimaneutralen Energieversorgung aufzubauen. Nicht zuletzt soll dies ebenfalls die Industrieunternehmen darin bestärken, als ein nachhaltig produzierender Akteur sich besser an künftigen Märkten positionieren zu können. Eine vorläufige Einigung in der EU liegt seit dem Februar nun vor.

Und gemäß der Klimaschutzziele in Deutschland muss die Industrie ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 von 181 Millionen Tonnen wie noch 2021 auf 118 Millionen Tonnen reduzieren.

Damit die Industrieunternehmen hierbei ausreichend breit vorgehen können, dürften Sie sowohl ihre Strom- und Wärmeversorgung aus Erneuerbare-Energien-Anlagen, als auch ihre Emissionen für Mobilität und Logistik in den Blick nehmen. Zumal sich diese gut verschränken: Insbesondere bei der Elektromobilität spielen erneuerbare Energien schon jetzt eine entscheidende Rolle. Zusammen mit der Erzeugung des als Sprit für große Fahrzeuge geeigneten Wasserstoffs durch Elektrolyse mit Ökostrom lässt Elektromobilität das Zusammenspiel von wetterabhängiger Erzeugung und Stromverbrauch flexibler, intelligenter und belastbarer werden.

Hier setzen die Guided Tours an, die wir unter dem Motto „Industrie trifft Energiewende trifft Mobilitätswende“ als Partner der Industriemesse HANNOVER MESSE in der niedersächsischen Landeshauptstadt anleiten (Mehr dazu siehe Tour 4).

Der Umstieg auf emissionsarme Energieversorgung und Mobilität stellt Industrie, Gewerbe und Versorger jedoch auch vor Herausforderungen. Sie müssen sich wohl auch direkt um den Ausbau von Speichern und Infrastruktur kümmern.

Laden sie als Ausstellerinnen und Aussteller zur Guided Tour auch an Ihrem Stand ein, um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Ihre Konzepte für eine breite nachhaltige grüne Energieversorgung zu erklären! Oder zeigen Sie diesen  in den zehnminütigen Messestandbesuchen, welche Technologie Sie der Industrie für den nun angestrebten Umbau der Energieversorgung bereitstellen. Erklären Sie, was es wofür braucht. Das Redakteursduo unseres Fachmagazins ERNEUERBARE ENERGIEN bereitet die Besuche in enger und dennoch für Sie zeitsparender Abstimmung fachlich vor. Jeden Standbesuch begleiten wir zudem als Ansprechpartner.

Hier erhalten Sie weitere Informationen über das Konzept des Rundgangs und können sich noch anmelden. Auch wer die Stände besuchen will, kann sich hier informieren.