Welche Rahmenbedingungen müssen für den Wasserstoffhochlauf angepasst werden? Der Elektrolyseurhersteller Quest One sieht Netzentgelte und monatliche Korrelation als zentrale Hebel.
Der Industriegasekonzern Messer beteiligt sich mit 30 Prozent an vier Produktionsstandorten von Lhyfe für erneuerbaren Wasserstoff in Frankreich und Deutschland. Zusätzlich haben beide Unternehmen einen zehnjährigen Liefervertrag geschlossen.
Schauen Sie jetzt rein in das neue Magazin von ERNEUERBARE ENERGIEN, als Print oder Download – und als kostenloses Probeheft.
Das Family Office des SAP-Mitgründers Klaus Tschira steigt als langfristiger Investor bei Green Hydrogen Technology ein. Das Unternehmen wandelt nicht recycelbare Abfälle dezentral in Wasserstoff um.
Der Wasserstoffhochlauf in Bayern kommt langsamer voran als ursprünglich angenommen. Das geht aus dem Fortschrittsbericht des Zentrums Wasserstoff.Bayern (H2.B) hervor, der am 24. Juni 2026 dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie übergeben wurde.
Der Wasserstoffmonitor des BDEW, der auf Basis der Wasserstoff-Datenbanken des EWI entstanden ist, zeigt eine Projektpipeline für die Wasserstofferzeugung von fast 12.000 MW – doch nicht einmal 200 MW sind in Betrieb. Der Verband fordert daher bessere Rahmenbedingungen.
Das neue Wettbewerbsregime Fer X definitivo für die Energiewende bekam grünes Licht aus Brüssel. Regionen und Energieversorger sehen viel Potenzial.
Der Energiedienstleister EWE und die Salzgitter Flachstahl GmbH haben einen langfristigen Vertrag über die jährliche Lieferung von 10.000 Tonnen grünem Wasserstoff geschlossen.
Die Europäische Kommission hat eine deutsche Beihilferegelung über 1,3 Milliarden Euro für die Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff genehmigt. Gefördert werden Elektrolyseure, die in die dänische Pipeline „Danish Hydrogen Backbone 1“ einspeisen und Abnehmer im deutschen Wasserstoff-Kernnetz beliefern.
Neuer Drei-Jahres-Vertrag bringt kohlenstoffarmen Flüssigwasserstoff für Triebwerkstests der Ariane-6-Programme – und setzt eine fast 30-jährige Partnerschaft fort.
Ein Vertrag soll Speicher, Erzeuger und Stromumwandler mit rechnerischer Überlast an einem Einspeisepunkt flexibel Grünstrom dosieren lassen.
Die Betreiber des Wasserstoff-Kernnetzes verzeichnen kurz nach dem Start der Reservierungsphase eine Nachfrage, die über den eigenen Erwartungen liegt. Bislang sind 32 Anfragen über Ein- und Ausspeisekapazitäten von bis zu 2,9 GW eingegangen.
Die Europäische Kommission hat die Ergebnisse der dritten Auktion der Europäischen Wasserstoffbank veröffentlicht. Neun Projekte in sieben Ländern erhalten zusammen mehr als 1,09 Milliarden Euro Förderung. Erstmals ist auch elektrolytisch erzeugter kohlenstoffarmer Wasserstoff förderfähig.
Die Hansestadt erhält rund neun Millionen Euro für den Aufbau einer Wasserstoff-Modellregion. Das Projekt umfasst die gesamte Wertschöpfungskette und bindet 27 Partner aus Deutschland und Europa ein.
Für die geplante Wasserstoff-Pipeline Hybor hat das Scoping-Verfahren in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen begonnen. Die rund 120 Kilometer lange Leitung ist Teil des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes und soll nach Angaben des Betreibers Gascade bis 2029 fertiggestellt werden.
Politiker und Verbändevertreter diskutieren bei Stadtwerkekongress über Fragen der anstehenden gesetzlichen Anpassungen. Das Abregeln neuer Wind- und Solarparks ohne Ausgleichszahlung gehört dabei zu den besonders umstrittenen Vorhaben.
Wenn aus Überschussstrom Wasserstoff wird, wollen auch die Bayern im Norden dabei sein. Der Hub mit Anschluss ans Hochspannungsnetz soll bis zu 5.000 Tonnen grünen Wasserstoff im Jahr produzieren.
Der Dresdner Elektrolyseur-Hersteller Sunfire hat ein neues 50-MW-Druck-Alkali-Elektrolysemodul vorgestellt. Das outdoor-fähige System Hylink Alkaline 23 soll die Gesamtanlagenkosten großer Wasserstoffprojekte nach Unternehmensangaben um bis zu 50 Prozent senken.
BNEF: Irankrieg wird den Grünstrombedarf weltweit erhöhen. Die Produktion grünen Wasserstoffs wird er fast nur in China befeuern, nicht in Europa.
Kennen Sie schon unser Magazin? Hier finden Sie spannenden Artikel, Experteninterviews und nutzwertige Hintergrundberichte rund um die erneuerbaren Energien.
Storag Etzel und Gasunie haben Mitte März die Befüllung zweier Kavernen mit rund einer Millionen Normkubikmeter Wasserstoff abgeschlossen. Das Forschungsprojekt H2Cast soll die Machbarkeit der unterirdischen Wasserstoffspeicherung nachweisen.
Hoher Strombedarf, nationale Unabhängigkeit, Kosteneffizienz: Wird Rom bald den Erneuerbarenausbau beschleunigen oder auf geringere Kosten warten?
Der Bundestag hat das Wasserstoff-Beschleunigungsgesetz (WasserstoffBG) verabschiedet. Es soll Genehmigungsverfahren für Wasserstoffinfrastrukturen und -anlagen beschleunigen. Gegenüber dem Kabinettsentwurf wurde der Anwendungsbereich auf kohlenstoffarmen Wasserstoff ausgeweitet.
Der Wasserstoffhochlauf in Deutschland scheitert nicht an mangelndem Interesse der Unternehmen. Ganz im Gegenteil: Regulatorische, wirtschaftliche und infrastrukturelle Risiken auch auf EU-Ebene bremsen Investitionen entlang der Wertschöpfungskette. Das zeigt eine Studie von BDEW und Capgemini.
Auftakt der E‑World Energy & Water 2026 in Essen: Rekordmesse, klare Worte zur Energiewende und politische Weichenstellungen für Netze, Windkraft und Wasserstoff