Der Wasserstoffhochlauf in Deutschland scheitert nicht an mangelndem Interesse der Unternehmen. Ganz im Gegenteil: Regulatorische, wirtschaftliche und infrastrukturelle Risiken auch auf EU-Ebene bremsen Investitionen entlang der Wertschöpfungskette. Das zeigt eine Studie von BDEW und Capgemini.
Auftakt der E‑World Energy & Water 2026 in Essen: Rekordmesse, klare Worte zur Energiewende und politische Weichenstellungen für Netze, Windkraft und Wasserstoff
Die EU-Kommission hat ein deutsches Beihilfeprogramm über drei Milliarden Euro genehmigt. Es soll Investitionen in die Produktion von Cleantech-Technologien fördern – darunter auch Elektrolyseure. Die Förderung läuft bis Ende 2030.
ERNEUERBARE ENERGIEN 2/2026 ist gerade erschienen. Die Themen reichen von Windkraft, Wasserstoffhochlauf, Co-Location über Abwärme und Suffizienz bis zu neuen gesetzlichen Vorgaben rund um die erneuerbaren Energien.
Das Bundesverkehrsministerium stellt 220 Millionen Euro für den Aufbau eines initialen Wasserstofftankstellen-Netzes für Lkw bereit. Gefördert werden bis zu 40 Tankstellen und bis zu 400 Nutzfahrzeuge mit Wasserstoffantrieb.
Wo in Zukunft Infrastruktur für Wasserstoff gebraucht wird, da wird diese bereits aktiv geplant und gebaut. Aber woher wissen die Planer, wie viel es wirklich braucht und an welchen Stellen? Das erklärt Barbara Fischer, Geschäftsführerin des FNB Gas in der neuen Folge „Was jetzt passieren muss“.
Der Hochlauf der Wasserstoff-Elektrolysekapazitäten in Deutschland verläuft schleppend. Mit aktuell 181 Megawatt installierter Leistung und weiteren 1,3 Gigawatt in Bau oder final entschieden, ist das 10-Gigawatt-Ziel bis 2030 gefährdet.
Erster Dekra-geprüfter CO2-Nachweis für klimafreundlichen Lkw-Einsatz mit Fahrzeug von Hylane, einem Anbieter emissionsfreier Lkw in Europa.
Eine neue Studie des Norddeutschen Reallabors zeigt: Der Markthochlauf von grünem Wasserstoff wird durch einen komplexen Hemmniskreislauf aus Regulatorik, fehlender Wirtschaftlichkeit und Infrastrukturproblemen gebremst. Die Analyse basiert auf Diskussionen aus den NRL-Transformation Labs.
Die Stadtwerke Bielefeld setzen bei der Dekarbonisierung ihres Busverkehrs auf lokal produzierten grünen Wasserstoff. Ein 1-Megawatt-Elektrolyseur von IMI soll künftig 29 Dual-Fuel-Busse mit Treibstoff versorgen.
Die Stadtwerke Stuttgart stocken ihren im Bau befindlichen Green Hydrogen Hub mit einem vierten Elektrolyseur auf. Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Erweiterung mit einer Förderung von 2,9 Millionen Euro.
Von der Bundesregierung fehlen klare Impulse für grünen Wasserstoff. Doch es gibt effektive Mittel für den Hochlauf.
Gascade hat rund 400 Kilometer bestehender Erdgasleitungen auf Wasserstoff umgestellt. Die neue Verbindung ist Teil des Projekts „Flow – making hydrogen happen“ und bildet einen zentralen Abschnitt des deutschen Wasserstoff-Kernnetzes.
Die neue Ausgabe von ERNEUERBARE ENERGIEN mit dem kompletten Jahresausblick aller relevanten Regenerativ-Branchen steht jetzt als Download oder Printversion zum Bestellen bereit.
Mit der dritten Auktion der Europäischen Wasserstoffbank und dem Innovationsfonds 2025 stellt die EU bis zu sechs Milliarden Euro für Wasserstoffprojekte bereit. Deutschland und Spanien beteiligen sich mit zusätzlichen nationalen Mitteln.
Eine aktuelle Studie des TransHyDE-Projekts zeigt Handlungsbedarf beim Aufbau der europäischen Wasserstoffwirtschaft auf. Frühzeitige und konsistente Entscheidungen sind demnach entscheidend für eine kosteneffiziente und strategisch sinnvolle Versorgung.
Grüner Wasserstoff muss zu jeder Zeit aus erneuerbaren Energien produziert werden. Das hat Folgen für die Wirtschaftlichkeit, Lieferverträge und den Betrieb.
Stabile Preisstrukturen, strategische Allianzen und ein wachsendes Tankstellennetz schaffen die Grundlage für wettbewerbsfähige Wasserstoffmobilität. Der Schwerlastverkehr könnte so schneller als erwartet auf klimafreundliche Antriebe umstellen.
2017 eröffneter Meereswindpark und geplante PV-Anlage liefern ab Mitte 2027 den Strom für eine der vorerst größten Wasserstofferzeugungen Europas.
Worauf es bei der Entstehung des Hamburger Wasserstoff-Netzes besonders ankommt und warum sich Unternehmen jetzt bereits für einen Netzanschluss bewerben können, erklärt Elisabeth Ziemann Referentin für Wasserstoff bei den Hamburger Energienetzen.
Produktion und Logistik, um Kunden eine integrierte Lösung von der Erzeugung bis zur Lieferung von grünem Wasserstoff anzubieten. Eine erste gemeinsame Abfüllstation wurde in Hamburg in Betrieb genommen.
Kommentar: Ausgerechnet die erfolgreiche niedersächsische Grünstrombranche muss aufpassen, dass das Modeziel Resilienz nicht in eine Falle führt.
Mit einer „kommunalen Erklärung“ tritt Niedersachsens und Bremens Regenerativ-Branchen-Verband LEE für mehr örtliches Nutzen grüner Energie ein.
Das Wasserstoff-Event der norddeutschen Bundesländer findet in diesem Jahr am 26. November in Rostock statt.
Mit der Lieferung der ersten Elektrolyse-Stacks beginnt die finale Phase der Inbetriebnahme des Energieparks Bad Lauchstädt. Ab Ende 2025 soll die Anlage jährlich 4.000 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren.