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Foto: Mingyang

Offshore-Hybrid-Windpark

Schwimmen und Nichtschwimmen

Ein chinesischer Meereswindpark wird erstmals die Verbindung einer schwimmenden mit einer fest in den Meeresboden gerammten Turbine vorführen.

Zunächst ist es nur ein Pilotprojekt, um erstmals in China eine schwimmende Windturbine zu errichten und ihren Einsatz zu testen. Die Installation der 5,5 Megawatt (MW) leistenden Anlage des chinesischen Herstellers Mingyang ist wohl die Vorstufe der durch Mingyang bereits angekündigten Entwicklung einer schwimmenden Zehn-MW-Anlage, die Stürmen in Taifunstärke standhalten soll. Die Anlage soll allerdings zusätzlich mit einem beweglichen 35-Kilovolt-Kabel an eine Turbine andocken, die auf einem Unterwasserfundament gründet, das auf dem Meeresboden steht. Die Konstruktion sieht Schwimmvorrichtungen an mehreren Stellen des Kabels vor, damit dieses nicht auf dem Meeresboden abliegt. Eine solche Kombination existiert bislang noch nicht.

Standort dieser Anlage wird der dritte der fünf Sektoren des im Bau befindlichen Windparks Yangxi Shapa vor der südchinesischen Küstenstadt Yangjiang sein. Eine Terminankündigung gibt es bisher für die Anlieferung des schwimmenden Kabels, die noch im Sommer stattfinden soll.

Außerdem wird das Projektierungsunternehmen, Energiekonzern China Three Gorges, im Windfeld Yangxi Shapa 31 Mingyang-Turbinen mit 6,45 MW Nennleistung vom Typ MySE6.45-180 installieren. Die ersten Netzanschlüsse im 300 MW leistenden Teilwindpark Yangxi Shapa I hatten bereits im November 2019 zum Start der Einspeisung geführt. Insgesamt soll der Windpark 1.700 MW leisten und vorerst Chinas größter Offshore-Windpark werden.

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