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Beim Bau des Offshore-Windclusters Nordlicht haben jetzt die Arbeiten auf See begonnen: Wie der Energieversorger Vattenfall mitteilt, wurde Anfang Juli der erste von 68 Monopiles für den Offshore-Windpark Nordlicht I in der Nordsee installiert. Zur geplanten Inbetriebnahme 2028 sollen dort 68 Vestas-V236-15-MW-Turbinen Strom erzeugen.
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Der Offshore-Windcluster Nordlicht entsteht rund 85 Kilometer nördlich der Insel Borkum in der deutschen Nordsee und besteht aus zwei separaten Projekten: Neben Nordlicht I mit einer Leistung von rund 980 Megawatt entsteht das zweite Projekt Nordlicht II mit 44 Turbinen desselben Typs und rund 630 Megawatt Gesamtleistung. Nach vollständiger Inbetriebnahme wird der Cluster laut Vattenfall voraussichtlich rund sechs Terawattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Der Baubeginn für Nordlicht II soll nach derzeitiger Planung im kommenden Jahr erfolgen, 2029 soll er in Betrieb gehen.
„Ein besonderer Moment für das ganze Team“
„Mit der Installation des ersten Monopiles nimmt Nordlicht nun sichtbar Gestalt in der Nordsee an“, sagt Cyril Moss, Project Director Nordlicht bei Vattenfall. Projekte dieser Größenordnung erforderten präzise Planung, starke Partnerschaften entlang der Lieferkette und einen klaren Fokus auf Sicherheit und Umsetzung. „Zu sehen, wie das Projekt nun offshore Gestalt annimmt, ist ein besonderer Moment für das gesamte Team.“
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Für den Transport und die Installation der Fundamente und Transition Pieces für Nordlicht I und II ist das Unternehmen Deme verantwortlich. Die Monopiles werden von EEW Special Pipe Constructions in Rostock gefertigt, während die Transition Pieces bei CS Wind Offshore in Aalborg hergestellt werden. Jeder Monopile ist bis zu 80,5 Meter lang – und damit fast so lang wie ein Fußballfeld – und wiegt bis zu 1.290 Tonnen.
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Arbeitsschritte an Land getestet
Bereits Anfang des Jahres hatte Vattenfall zentrale Offshore-Arbeitsschritte an Land getestet, um Schnittstellen, Abläufe und Sicherheitsaspekte vor der Bauphase auf See vorzubereiten. Nordlicht II soll nach aktueller Planung rund ein Jahr später folgen.
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Als Teil der Nachhaltigkeitsmaßnahmen von Vattenfall werden die Windparks mit Turbinentürmen ausgestattet, die teilweise aus emissionsarmem Stahl gefertigt werden. Dadurch reduziert sich der CO₂-Fußabdruck der Turbinen insgesamt um rund 16 Prozent.