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Präzise Wetterprognosen für über 400 Stadtwerke in Deutschland

Nach Angaben von Accenture haben 86 % der EVU-Führungskräfte in Europa in den letzten zehn Jahren eine Zunahme bei Häufigkeit, Schweregrad oder Dauer von Unwetterereignissen in ihren Netzwerken erlebt. Und weitere 92 % erwarten, dass sich dieser Trend im nächsten Jahrzehnt fortsetzt. Dennoch fühlen sich nur 24 % ausreichend für den Umgang mit Auswirkungen schwerer Unwetter gerüstet.

Zuverlässige Wettervorhersage immer wichtiger

Viele Versorgungsunternehmen in ganz Europa stützen sich bereits auf genaue und zuverlässige Wettervorhersagen. Aber infolge des Klimawandels wird die Branche mit neuen Herausforderungen konfrontiert, denn es kommt zu einer Zunahme der Intensität und Häufigkeit von unvorhergesehenen Wetterereignissen, die sich unmittelbar auswirken. Das Daten-, Analyse- und Technologieunternehmen DTN stellt Unternehmen auf der ganzen Welt operative Informationen rund um Wetterprognosen und deren mögliche Folgen bereit. In einer fundierten Analyse geht DTN auch der Frage nach, wie Wetterdaten europäischen Versorgungsunternehmen dabei helfen können, die Auswirkungen des Klimawandels abzuschwächen.

Die wachsende Besorgnis vor steigenden Temperaturen und die Häufigkeit schwerer Stürme bedeutet, dass die Vorbereitung von Reparaturen, Wartungsarbeiten, Bauvorhaben und anderen Aktivitäten unter freiem Himmel im Sommer immer wichtiger wird. Dieser Teil der Personalplanung erfordert in Zeiten extremer Wetterbedingungen zusätzliche Zeit und Aufmerksamkeit. Ein Versäumnis in diesem Bereich kann sich auf das Endergebnis auswirken - von verringerter Produktivität bis hin zu Schäden, höheren Versicherungskosten oder gar Verletzten. Es ist auch keine Überraschung, dass durch den Einsatz verschiedener Strategien, einschließlich genauer Echtzeit-Wetterdaten und -warnungen, HR-Teams und Arbeitsgruppenleiter besser planen und fundierte Entscheidungen treffen können, um sich vorzubereiten, Risiken zu mindern und die Mitarbeiter zu schützen.

Die Asset-Identifizierung wird durch Pin-Dropping- und Polygon-Zeichnungsfunktionen sowie durch den Upload von GeoJson-Dateien unterstützt.

DTN

Die Asset-Identifizierung wird durch Pin-Dropping- und Polygon-Zeichnungsfunktionen sowie durch den Upload von GeoJson-Dateien unterstützt.

Wetterschutz für die Arbeit im Freien

Das Management von Mitarbeitern, die sich in den Sommermonaten im Freien aufhalten, erfordert Vorausplanung und Flexibilität - von Absagen bis zu Kühlstationen. Die folgenden Richtlinien und Ressourcen können den Personalabteilungen und den Verantwortlichen für Mitarbeiter, die im Freien tätig sind, dabei helfen, die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten und Arbeitsunterbrechungen zu minimieren. DTN gibt hierzu drei Tipps:

1. Kennen Sie die lokalen Wetterschutznormen. Experten geben Empfehlungen für Arbeitgeber zur Vorbeugung von hitzebedingten Erkrankungen, einschließlich der Verwendung eines Akklimatisierungsprotokolls, der Einrichtung eines Hitzewarnprogramms und der Durchführung von Hitzestressschulungen.

2. Setzen Sie Wetterüberwachungs- und Alarmierungslösungen als Teil Ihrer Sicherheitspläne ein. Dienste wie WeatherSentry von DTN wurde entwickelt, um Entscheidungen in Bezug auf die Sicherheit von Arbeiten und Aktivitäten im Freien zu unterstützen. Überwachungsdienste, die standortspezifische Benachrichtigungen direkt an die Entscheidungsträger senden, sind besonders wichtig, wenn die Mitarbeiter an mehreren Standorten oder im Freien arbeiten.

3. Bestimmen Sie vor der Arbeit im Freien die Risikogrenzen, wie Windböen, Blitzradius und Temperatur, und vergewissern Sie sich, dass die Überwachungsdienste diese Risiken berücksichtigen. Nicht jeder Wetterdatenanbieter meldet die Temperaturen der Wetterkugel.

Storm Risk Dashboard

Energieunternehmen in Deutschland hilft das Storm Risk Dashboard den Versorgern, Szenarien zu planen und bessere Entscheidungen im Vorfeld von potenziellen Wetterereignissen auf der Grundlage der jeweils betroffenen Regionen zu treffen. Das Storm Risk Dashboard hilft dabei, potenzielle Vorfälle zu antizipieren, indem es ausgefeilte Vorhersagen und globale EchtzeitWetterinformationen mit vom Versorgungsunternehmen festgelegten Schwellenwerten für das Wetterrisiko kombiniert. Ein Versorgungsunternehmen kann die zu überwachenden Versorgungsbereiche mit bestimmten gefährlichen Bedingungen, wie z. B. starkem Wind, Blitzschlag und Niederschlag, festlegen und die Alarmschwelle sowie die Alarmdauer bis zu fünf Tage in der Zukunft einstellen.

Detaillierte, interaktive Karten zeigen deutlich die Standorte der Anlagen in Bezug auf die vorhergesagten Wettergefahren, und Entwarnungsmeldungen unterstützen die zeitliche Planung von Einsätzen nach dem Unwetter.

DTN

Detaillierte, interaktive Karten zeigen deutlich die Standorte der Anlagen in Bezug auf die vorhergesagten Wettergefahren, und Entwarnungsmeldungen unterstützen die zeitliche Planung von Einsätzen nach dem Unwetter.

Operational Intelligence kann für Energieversorger nach Meinung von DTN besonders vorteilhaft sein. Viele der getroffenen Entscheidungen in dieser Branche sind zeitkritisch, und damit auch die Daten, die für diese Entscheidungen benötigt werden. Aus diesem Grund benötigen Einsatzleiter und Entscheidungsträger von Energiedienstleistern diese nächste Entwicklungsstufe von Erkenntnissen. Zeitgemäße Operational Intelligence ermöglicht Echtzeit-Analysen in Kombination mit kontextbezogenen Erkenntnissen: Und das besonders für das Erkennen der Auswirkungen von Unwettern – noch bevor diese eintreten.

Vorteile von Operational Intelligence für Energiedienstleister

Es gibt prinzipiell vier Möglichkeiten, wie Operational Intelligence den Versorgungsunternehmen helfen kann, sich besser auf die dynamischen Bedingungen von heute vorzubereiten und darauf zu reagieren. Eine davon ist die schnellere Entscheidungsfindung: Traditionell werden Daten aus verschiedenen Quellen in Datenbehältern oder Silos gesammelt. Sie müssen manuell kombiniert und in ein Betriebssystem eingegeben werden, um eine ganzheitliche Bewertung der Umgebung zu erhalten. Diese Geschäftsprozesse beanspruchen viel Zeit und können auch zu Schlussfolgerungen führen, die auf veralteten Informationen beruhen. Die Automatisierung des Sammelns, der Synthese und der Bereitstellung relevanter Daten aus unterschiedlichen Quellen bietet wertvolle Einblicke in alle möglichen Auswirkungen. Diese Prozesse ermöglichen es den Entscheidungsträgern, schnell und souverän zu handeln, anstatt bloß auf den Abschluss der manuellen Dateneingabe zu warten.

Ein solcher integrierter Ansatz bringt dann auch zuverlässige Erkenntnisse, anstatt sich lediglich auf Erfahrungen oder mehrere subjektive Standpunkte zu verlassen. Das Rätselraten darüber, welche Quelle die richtige ist, entfällt, und es werden maximale Einsichten auf der Grundlage zuverlässiger Daten gewonnen, die alle Beteiligten sehen und für ihre Arbeitsprozesse verwenden können. (nw)