Ein Forschungskonsortium unter Leitung des Karlsruher Instituts für Technologie erprobt eine Technologie zur besseren Auslastung bestehender Stromleitungen. Glasfaserkabel im Erdseil messen Windparameter entlang der Trasse.
Die Ökoenergieanbieter Bürgerwerke, Elektrizitätswerke Schönau, Green Planet Energy und Naturstrom sehen einen Verstoß gegen die Entflechtungsregeln. Sie warnen vor Diskriminierung von RWE-Konkurrenten.
Der Speicherverband sieht zu hohe Hürden beim Vertrauensschutz, Unklarheiten bei den Baukostenzuschüssen für flexible Netzanschlüsse und kritisiert den Kostenaufschlag für Prosumer.
Wer zahlt wieviel für den Netzausbau: Bis Jahresende sollen die neuen Regelungen für die Entgelte im Stromnetz verabschiedet sein.
Eine spezielle Karte zeigt, wie schnell ein Verteilnetzbetreiber neue Anlagen anschließt und wie es um die Digitalisierung dieses Netzes bestellt ist.
Der Koalitionsausschuss hat Beschlüsse zum Netzausbau gefasst: Ein Verteilnetzpaket, mehr Digitalisierung und schnellere Verfahren sollen die Energiewende beschleunigen.
Ein breites Bündnis aus Energiebranche und Wirtschaftsverbänden fordert Nachbesserungen am Bundesbedarfsplangesetz. Ausnahmen vom geplanten Freileitungsvorrang für neue Stromtrassen könnten den Netzausbau verteuern, verzögern und die Energiewende ausbremsen, warnen die Unterzeichner eines Offenen Briefes an die Bundestagsfraktionen.
Die Ergänzung eines Windparks um einen großen Solarpark ist eine Möglichkeit des Ausbaus der Erneuerbaren ohne weitere Netzbelastung. Sachsen-Anhalts Energieminister fordert: Katherina Reiche solle sich solche Projekte als Vorbild nehmen.
Die Absicherung der Energieinfrastruktur wird angesichts der hybriden Bedrohungen immer wichtiger. Mit welchen Mitteln die Sicherheit erhöht wird, erklärt Christoph Siegle, Teamleiter für kritische Infrastruktur und erneuerbare Energien bei Bauwatch, im zweiten Teil unseres Interviews.
Zwei Netzbetreibern droht ein Zwangsgeld, weil sie die Vorgaben für steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach Paragraph 14a Energiewirtschaftsgesetz nicht umsetzen. Verfahren gegen weitere Netzbetreiber sind in Prüfung.
Der Stromausfall in Berlin Anfang 2025 hat eine unbequeme Frage aufgeworfen: Wie verwundbar ist die Energieinfrastruktur? Christoph Siegle, Teamleiter für kritische Infrastruktur und erneuerbare Energien bei Bauwatch, erklärt im ersten Teil unseres Interviews, wie konkrete Gegenmaßnahmen aussehen können.
Mit der Reform sollen Betreiber von Solaranlagen stärker an der Finanzierung des Netzes beteiligt werden. Die Solarbranche fordert, dass Änderungen mit Augenmaß vorgenommen werden sollen und Flexibilität durch Speicher belohnt werden müssen.
Eine neue Studie berechnet die Auswirkungen der Pläne des Wirtschaftsministeriums: 90 Landkreise wären betroffen – und das nicht nur im Norden Deutschlands.
Mit dem Ausbau Erneuerbarer wächst der Bedarf an Ausgleich. Flexibel steuerbare Nachfrage, Speicher und Elektroautos rücken in den Fokus.
Warum Deutschlands Smart-Meter-Rollout stockt – und was passieren muss, damit digitale Zähler die Energiewende voranbringen können.
Speicher und Elektrolyseure als Rückgrat eines Energiesystems im Wandel brauchen einen stabilen regulatorischen Rahmen.
Enercity-Vorstandsvorsitzende Aurélie Alemany über die Kraftwerksstrategie der Bundesregierung, die Rolle von Flexibilität und warum der Smart-Meter-Rollout trotz aller Hürden unverzichtbar ist.
Eigentlich sollten intelligente Stromzähler Verbrauchern Transparenz und neue Freiheiten bringen. Doch Zuständigkeiten, fehlende Anreize und ein falsch verstandenes „Smart“ bremsen den Fortschritt bis heute. Interview mit Lars Waldmann, EW‑Con Energiewende Consult
Die vier Übertragungsnetzbetreiber führen zum 1. April ein „Reifegradverfahren“ ein. Fünf Kriterien sind dann für Großbatterien oder Elektrolyseure entscheidend.
Die Investition stärkt die finanzielle Position des Netzbetreibers als Eigentümer strategischer Infrastruktur in Deutschland / Übertragungs- und Transportnetznetzbetreiber starten gemeinsame Marktabfrage über Infrastrukturbedarfe für Strom und Wasserstoff
Auf der Tagung Zukünftige Netze betonte der BMWE-Staatssekretär Wetzel besonders die Wichtigkeit der Systemsicherheit für das Stromnetz. Auch für die Branche sind die Fragen rund um Netzdienlichkeit und Flexibilität zentral.
Berlin friert, weil ein Anschlag genügte, um eine ganze Region lahmzulegen. Dieser Stromausfall ist der Beweis, dass unser Energiesystem gefährlich falsch gebaut ist.
Zweites Rekord-Jahr in Folge. Unter anderem wurden für vier wichtige Höchstspannungsleitungen alle Verfahren abgeschlossen. Die erste „Stromautobahn“ soll 2026 in Betrieb gehen.
Am günstigsten wäre seine Energieversorgung, wenn das Bundesland 2,2 Prozent der Fläche für Windkraft nutzt und 1,4-mal mehr Solarkraft betreibt.
Rolf Bienert von der Open ADR Alliance über smarte Kommunikation mit Verbrauchern – und Lehren aus kalifornischen Stromausfällen.