Anrainerstrom kann ein wirksames Beteiligungsinstrument für Wind- und Solarprojekte sein. Die REZ bietet ihr erprobtes Modell nun als Komplettpaket für Projektierer und Betreiber an.
Die 16. Windwert-Fachveranstaltung in Kiel bringt Vertreter aus Windwirtschaft, Politik und Verwaltung zusammen. Im Fokus stehen Regionalpläne, Finanzierung und digitale Innovationen.
Die IG Metall Küste warnt vor einem „Fadenriss" beim Windkraftausbau und mobilisiert gemeinsam mit Klimaaktivisten gegen die Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche.
Waldbrände in Westeuropa, Hitzerekorde und Niedrigwasser in Deutschland – wir erleben jetzt die Folgen der Klimakrise. Hoffnung macht, dass viele das bereits verstanden haben. Nun muss die Politik auch folgen.
Die Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums für einen gebremsten Ausbau von erneuerbaren Energien durch entsprechend restriktive Regelungen im künftigen EEG und im Netzpaket würden für eine teurere, unsichere Energieversorgung sorgen.
Verbändevertreter fordern Nachbesserungen bei EEG 2027 und Netzpaket. Erneuerbare Energien, Netze und Flexibilitäten müssen verlässlich finanziert, systemdienlich integriert und schneller ausgebaut werden – statt durch kurzfristige Kürzungen, unsichere Ausschreibungen und übermäßige Bürokratie gefährdet zu werden.
Zahlen des Sondervermögen-Trackers zeigen, dass von diesem wachsenden Anteil 2027 vor allem die energieintensive Industrie profitiert.
Gestoppte Förderung und Zweifel an der Verfassungskonformität des Gebäudemodernisierungsgesetzes sorgen bei Hausbesitzern und Handwerkern für Verunsicherung. Die kommenden Reformen des EEG und des Wind-auf-See-Gesetzes müssen geordneter ablaufen, um einen Ausbaustopp bei Wind und Soalr zu vermeiden.
Vergisst die Politik bei der Wärmewende die Mieter? Noch haben sie wenig Anreize, in energietische Sanierung zu investieren. Eine neue Analyse zeigt, wie dieses Problem aufgebrochen werden kann.
Gäste aus Politik, Unternehmen und Gesellschaft kamen beim Branchentreffen der Erneuerbaren zusammen, um sich über die aktuelle Situation der Erneuerbaren auszutauschen und zu feiern.
Mit Symbolpolitik folgen die Bundesregierung und die EU-Kommission einer Vermeidungsstrategie. Sie wagen die nächste Stufe der Energiewende nicht.
Leistungsdichte begrenzen, mehr internationale Kooperation und CfDs: In einem Positionspapier listet der Verband Maßnahmen auf, die für niedrigere Kosten und mehr Investitionssicherheit sorgen sollen – und mahnt zur Eile.
Der Koalitionsausschuss hat Beschlüsse zum Netzausbau gefasst: Ein Verteilnetzpaket, mehr Digitalisierung und schnellere Verfahren sollen die Energiewende beschleunigen.
Dass Klimaschutzmaßnahmen Wählerstimmen kosten, ist eine falsche Wahrnehmung der Politik, ergab eine Studie. Doch diese Fehleinschätzung kann fatale Folgen haben.
Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages melden einen fett gedruckten Zweifel an und die Deutsche Umwelthilfe steht mit einer Klage schon in den Startlöchern.
Ein europäisches Konsortium wird zum ersten Mal eine Plattform des 2-GW-Standards überwiegend in Deutschland bauen. Die Branche lobt – aber fordert weitere Anstrengungen von der Politik.
Das Instrument stärkt die Durchsetzungsfähigkeit von Energiewendeprojekten, begründet aber keinen absoluten Vorrang. Eine neue Studie der Stiftung Umweltenergierecht zeigt Wirkungsweise und Grenzen auf.
Mehr als 120.000 Wärmepumpen sind im ersten Quartal 2026 installiert worden – auch dank der Förderung. Doch sie könnte Sparvorgaben zum Opfer fallen, fürchtet der Bundesverband Wärmepumpe.
Eine Rückkehr zur 65-Prozent-Regel bei neuen Heizungen scheint trotz lauter Kritik unwahrscheinlich. Der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft hat Ideen, wie sie kompensiert werden könnte.
Der Hitze-Check der deutschen Umwelthilfe zeigt, dass trotz Warnungen vor Hitze der Versiegelungsgrad in den Kommunen immer weiter zunimmt und Bäume verschwinden.
Während Umweltminister Schneider bei der Klimakonferenz am Rhein für internationalen Klimaschutz wirbt, bremsen seine Kabinettskollegen die Energiewende an vielen Enden aus. Das kostet internationale Glaubwürdigkeit – nimmt Deutschland die eigenen Ziele noch ernst?
Die geschlossene Revolte der Länder gegen Reiches Reformpläne ist ein Warnsignal von historischer Tragweite. Wer ausgerechnet in der entscheidenden Phase der Energiewende Investitionen bestraft und Bürgerenergie schwächt, gefährdet Versorgungssicherheit, Akzeptanz und den Industriestandort Deutschland zugleich.
Bei ihrer Konferenz auf Norderney lehnten die Länder die Einführung von Netzengpassgebieten ebenso einstimmig ab, wie das Förderende für private PV-Anlagen.
Der Bundesverband Wärmepumpe bekräftigt seine Kritik am neuen Gebäudemodernisierungsgesetz. Die Kritik entzündet sich vor allem an Biotreppe, Grüngasquote und Wegfall der Beratungspflicht.
Der Referentenentwurf für das Gebäudemodernisierungsgesetz streicht die 65-Prozent-Regel und legt konkrete Stufen für die „Bio-Treppe“ fest. Doch ein zentrales Klimaschutzziel taucht gar nicht auf.