Was bedeuten die geplanten Energiegesetze für den EE‑Arbeitsmarkt? Eine Analyse der Bertelsmann-Stiftung kommt zu einem ernüchternden Ergebnis.
Um das EEG beihilferechtlich auf sichere Beine zu stellen, sollte zunächst eine Kurznovelle mit von Brüssel geforderten Regelungen verabschiedet werden. Für das eigentliche EEG und das Netzpaket bleibt dann noch Zeit, vernünftige Regeln zu finden.
Ein Gespräch über die Chancen im Strommarkt und die richtige Reaktion auf sehr niedrige Vergütungszuschläge in den Ausschreibungen.
Denn die Bürgerenergieprojekte sind meist an den Standort gebunden und können nicht in Regionen mit belastbaren Netzen ausweichen. Auch die Einspeisevergütung sollte erhalten bleiben, bis eine wirtschaftliche Direktvermarktung möglich ist.
Ab 2027 sollen neue Anlagen bis 100 Kilowatt keine klassische Einspeisevergütung mehr erhalten. Für Projektentwickler werden Inbetriebnahmetermin, Eigenverbrauch und Vermarktungspartner damit zu entscheidenden Kalkulationsgrößen.
Seit Donnerstag debattiert das Parlament die Energiewendegesetze. Über Fraktionsgrenzen hinweg wollen Abgeordnete die Entwürfe noch verbessern.
Umweltminister Carsten Schneider will die Welt von klimapolitischen Ambitionen überzeugen. Doch Kritiker bemängeln, dass er dabei die aktuellen Entwicklungen gegen mehr Klimaschutz ausblendet.
Abregelung ohne Entschädigung, Leistungsbegrenzung, geplante Einspeiseentgelte – das alles würde den Bau von solaren Freiflächenanlagen drastisch verteuern. Der Ausbau würde erheblich zurückgehen.
Für jede zweite genehmigte Windenergieanlage gibt es im Süden Deutschlands noch keinen Zuschlag. Kann im parlamentarischen Verfahren noch eine Quotenlösung erreicht werden?
Bisher hat die drohende Verschlechterung der Rahmenbedingungen für Solaranlagen nach Einschätzung des SFV noch keinen Nachfrageboom ausgelöst. Hauseigentümer sollten sich beeilen, raten die Experten des Vereins.
Branchenverband LEE und Niedersachsens Unternehmer sehen „Bund-Länder-Konflikt bei Berliner Energie-Plänen“ und wollen freien Handel für Windstrom.
Die 16. Windwert-Fachveranstaltung in Kiel bringt Vertreter aus Windwirtschaft, Politik und Verwaltung zusammen. Im Fokus stehen Regionalpläne, Finanzierung und digitale Innovationen.
Nach Redispatch-Vorbehalt und Netzengpassgebieten sorgen auch die Pläne für eine verringerte Stromeinspeisung schon ab Januar 2027 für Aufregung in der Branche.
Der Windenergieverband zeigt, wie die im Kabinett geeinten Reformen den Ausbau der Windkraft an Land bremsen würden. Skepsis über neue regionale Vergütungszonen.
Verbändevertreter fordern Nachbesserungen bei EEG 2027 und Netzpaket. Erneuerbare Energien, Netze und Flexibilitäten müssen verlässlich finanziert, systemdienlich integriert und schneller ausgebaut werden – statt durch kurzfristige Kürzungen, unsichere Ausschreibungen und übermäßige Bürokratie gefährdet zu werden.
Rabot Energy, Clever-PV und Inexogy haben ein Marktmodell entwickelt, um Strom aus kleinen Anlagen an der Börse zu handeln. Im Mittelpunkt steht der Speicher, der dann auch im Winter Geld spart.
Regierung beschließt direkt vor ihrer Sitzungspause den Entwurf fürs EEG und das Netzpaket, der einige Härten der Ministeriumsentwürfe abschwächt.
Die neuen Hürden im EEG und vor allem der Redispatch-Vorbehalt für Solaranlagen werden den Zubau von Photovoltaikanlagen ausbremsen. Dann ist Deutschland länger von teuren Energieimporten abhängig, mit fatalen Folgen für die Strompreise, warnen die Branchenvertreter.
Bürgerenergieprojekte sind besonders von den neuen Hürden betroffen, die das CDU-geführte Bundeswirtschaftsministerium einführen will. Verschiedene Verbände und Genossenschaften fordern die Stärkung von Bürgerbeteiligung und Energy Sharing.
2,363 Gigawatt schalteten Windstrom erzeugende Firmen an Land ab Januar bis Juni bundesweit neu an. Netz- und Technikengpässe verzögern Rekordzubau.
Mit den Entwürfen zum EEG 2027 und Netzanschlusspaket hat das Wirtschaftsministerium zwar erkannt, welche Baustellen die Transformation aufweist. Die vorgeschlagenen Lösungen sind jedoch weit von der Realität entfernt.
Der Branchenverband warnt vor neuen Belastungen für Betreiber und Projektierer. Diese werden die Investitionen in die Photovoltaik einbrechen lassen. Deshalb unterbreitet der Verband konkrete Empfehlungen für eine grundlegende Überarbeitung der Gesetzesentwürfe.
Die vorgelegten Entwürfe zu den beiden Gesetzen enthalten zwar leichte Verbesserungen gegenüber den ursprünglich geplanten Hürden für die Energiewende. Doch die grundlegenden Kritikpunkte bleiben erhalten.
Gestoppte Förderung und Zweifel an der Verfassungskonformität des Gebäudemodernisierungsgesetzes sorgen bei Hausbesitzern und Handwerkern für Verunsicherung. Die kommenden Reformen des EEG und des Wind-auf-See-Gesetzes müssen geordneter ablaufen, um einen Ausbaustopp bei Wind und Soalr zu vermeiden.
Der Bundestag mag vor der Sommerpause am 10. Juli keinen Kabinettsentwurf des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) 2027 mehr gesehen haben, das blieb bis Redaktionsschluss unklar. Die politische Abteilung im Bundesverband Windenergie (BWE) verwies im Juni auf Strategien, wie sich die...