Eine resiliente Energieerzeugung schütze die deutsche Wirtschaft, betonen die Unterzeichner und fordern mehr Verlässlichkeit für notwendige Investitionen.
Kritik am geleakten Erneuerbaren-Gesetz: Verwehrt kleinen Erzeugern breitere Teilhabe und bremst Ökostromnutzung und flexibles Ausschreiben aus.
Gemäß am Donnerstag durchgestochenem Vorentwurf bremst das EEG-Gesetz bald die Stromeinspeisung vom Dach. Bei Windkraft irritieren Leerstellen.
Die direkte Vermarktung von Strom aus kleinen Solaranlagen, wie sie das Bundeswirtschaftsministerium andenkt, ist kommunikationstechnisch derzeit überhaupt nicht möglich. Außerdem verstößt die Regelung gegen den Koalitionsvertrag – schon die zweite.
In den Ausschreibungen erhalten Windparks im Süden Deutschlands wegen höherer Projektkosten oft keinen Zuschlag. 22 Unternehmen fordern nun, diesen Nachteil durch Regelungen im neuen EEG auszugleichen.
Ganz ohne die zuständige Wirtschaftsministerin spricht der Umweltminister über mehr Marktwirtschaft bei den Erneuerbaren – und will aufs Tempo drücken.
Mit dem EEG 2027 verlässt Deutschland das alte Förderdenken und setzt auf Markt, Flexibilität und Steuerbarkeit. Speicher, Ladepunkte und neue Vergütungsmodelle entscheiden darüber, wer künftig im Strommarkt gewinnt – und wer zurückbleibt.
Landesverband rechnet für 2025 mit einer zusätzlichen Wind-Leistung von mehr als 1.000 Megawatt. Doch trotz Genehmigungsrekord für 2026 blicken Projektentwickler mit Sorge in die Zukunft.
Wind an Land und Photovoltaik vom Dach können mit höheren Vergütungen rechnen als das EEG vorsieht. Bei Freiflächen-PV und Innovationsausschreibung gilt hingegen das Gesetz.
Ohne Netzanschluss kann kein Strom eingespeist, keine Förderung nach EEG in Anspruch genommen und kein Beitrag zum klimaneutralen Strommix geleistet werden. In der Praxis aber wächst der Rückstau beim Anschluss neuer Anlagen.
Finanzielle Teilhabe gilt als Schlüssel für die Akzeptanz der Energiewende. Das Forschungsprojekt „KomFi“ analysiert, wie sich welche Maßnahmen auf den Ausbau der Erneuerbaren, Gemeinden und Anwohner auswirken.
Bundeswirtschaftsministerin plädiert vor Stadtwerkekongress für „Fitnesskur“ und Zuschläge 2026 zum Bau von Erdgasstrom-Backup-Kapazitäten.
Das Gutachten zum Stand der Energiewende sorgt für Verunsicherung, vor allem wegen der Schlussfolgerungen der Ministerin. Zubauziele könnten ins Rutschen geraten. Auf der Husum Wind plädieren Branchenvertreter für ein „Weiter so!“ – aus ganz unterschiedlichen Gründen.
Ungebremst anschwellende Genehmigungen, schnellere Verfahren – Verband sieht gute Windkraft-Ausbaudynamik und wirbt für kluge Reformen ab Herbst.
Aktuell treiben Planer ihre zahlreichen genehmigten Projekte voran. Ein Geschäft mit technischen und politischen Herausforderungen.
Während der § 6 EEG auf Bundesebene ursprünglich nur eine freiwillige Beteiligung vorsah, haben mittlerweile fast alle Bundesländer eigene Gesetze eingeführt, die Betreiber verpflichten, Zahlungen zu leisten.
Wirtschaftsministerin Reiche fordert Systemverantwortung von den Erneuerbaren – und meint damit vor allem die Abwälzung von Kosten. Das dürfte nicht die letzte Hürde sein, die die Regierung der Energiewende in den Weg legt.
Das interaktive Tool der Fachagentur Wind und Solar zur finanziellen Teilhabe von Gemeinden führt jetzt auch die Ländergesetze aus Thüringen, Sachsen und dem Saarland auf.
In einer Fallstudie untersuchte das Unternehmen Light Guard einen Windpark in der Nähe von drei Flugplätzen. Das Ergebnis ist beeindruckend.
Nina Scheer, bisher klima- und energiepolitische Sprecherin der SPD im Bundestag, war Unterhändlerin der Klimaschutz-/Energie-Facharbeitsgruppe für den Koalitionsvertrag der nun wohl kommenden CDU/CSU-SPD-Bundesregierung. Im Interview bewertet sie das Ergebnis und die von den Parteichefs nachträglich eingearbeiteten kritischen Aspekte.
Der Bundeswirtschaftsminister soll entgegen Gerüchten angeblich im Bundestag bleiben, aber ins Auswärtige wechseln. Warum das mehr über seine Energiewendebilanz verriete als beabsichtigt.
Es müssen nicht unbedingt Contracts for Difference sein, um alle EU-Anforderungen an die Förderung erneuerbarer Energien zu erfüllen, schreibt die Stiftung Umweltrecht. Sie hätten allerdings einen großen Vorteil.
Die wohl baldigen Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD haben sich mit den Grünen auf das 500-Milliarden-Investitionspaket geeinigt. Was nun kommt.
Das Jahr 2024 brachte Rekorde bei Genehmigungen und Zuschlägen für die Windenergie an Land. Diese Entwicklung dürfe nicht ins Stocken geraten, fordert die Branche – und hat klare Erwartungen an die Politik.
Marktstudie: Deutschland wird das 2030-Ziel bei den Onshore-Windparks voraussichtlich erreichen – falls die jüngste Ausbaudynamik fortbesteht.