Der Umstieg auf Prozesswärme mit erneuerbaren Energien ist für kleine und mittlere Unternehmen nicht so einfach. Ein neues Onlinetool soll bei der Planung geeigneter Anlagen unterstützen.
Der Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung stieg 2025 in Deutschland deutlich auf 209,8 Terawattstunden. Der Anteil am gesamten Endenergieverbrauch für Wärme erhöhte sich jedoch nur moderat auf 19,0 Prozent.
Das Öko-Institut berechnet auf Basis der Eckpunkte massive Emissionssteigerungen, weil künftig wieder Öl- und Gasheizungen verbaut werden dürfen. Damit die neuen Instrumente „Bio-Treppe“ und „Grüngas-Quote“ greifen, haben die Wissenschaftler zwei Forderungen.
Künftig ist jede zweite Kilowattstunde im Fernwärmenetz CO₂-frei, meldet Energieversorger Enercity. Den endgültigen Ausstieg aus der Kohle will die niedersächsische Landeshauptstadt 2027 schaffen – ohne Umweg über neue Erdgaskraftwerke.
Die Koalition hat am Abend des 24. Februar die Eckpunkte des GMG vorgestellt. Die 65-Prozent-Regel für Heizungen soll gestrichen werden. So reagieren Branchen- und Klimaverbände auf die Reform des "Heizungsgesetzes".
Die Produktionsbasis in der EU für solarthermische Anlagen ist groß. Mit einer neuen Kommunikationskampagne will Solar Heat Europe die Aufmerksamkeit auf diese Tatsache lenken und die Nachfrage ankurbeln.
Wasser des Hafenbeckens im Alten Fischereihafen soll künftig Wärme und Kälte für ein ganzes Quartier liefern – und als Vorbild für andere Kommunen dienen.
Mit dem neuen Heizungsgesetz könnte die 65-Prozent-Vorgabe für neue Heizungen fallen. Ein Verstoß gegen die Verfassung, sagt jetzt ein Gutachten, und führt zwei Gründe dafür an.
Förderung macht’s möglich: Beinahe jede zweite neue Heizung war im vergangenen Jahr eine Wärmepumpe. Doch die Reformpläne der Regierung sorgen für Unsicherheit bei Kunden und in der Branche.
Ein Mehrfamilienhaus wurde in Kooperation mit Green Planet Energy mit einer Geothermie- und Wärmepumpenanlage ausgestattet. Diese werden mit Solarstrom betrieben. Das Projekt ist Teil der nachhaltigen Wiederaufbaustrategie der Stadt Trostjanez.
Grundlage des Systems, das das Fraunhofer IEG entwickelt, ist ein Flüssigeiserzeuger, der das Wasser zunächst als Vorlauf für eine Wärmepumpe aufheizt. Die Wärmepumpe heizt weiter auf bis zu 90 Grad Celsius und speist ins Wärmenetz ein.
Eine halbe Million Wärmepumpen hielt der frühere Wirtschaftsminister Robert Habeck für notwendig, um die Klimaziele im Gebäudesektor zu erreichen. Im nächsten Jahr könnte es so weit sein.
Auf der Messe in Düsseldorf Anfang Dezember erwartet die Besucher:innen ein umfangreiches Informationspaket rund um das Heizen mit Solarstrom. Die passenden Produkte bringen die Aussteller ebenfalls mit.
Die Ausgründung des Fraunhofer ISE richtet sich an Fachleute, Politik und auch Hausbesitzerinnen. Start mit 18-teiliger Serie zu den häufigsten Fragen.
Das neue Gewerbegebäude von Mussenbrock Gebäudetechnik wird nahezu energieautark klimatisiert und beheizt. Die Hybridkollektoren sind aber nur das Herzstück der gesamten Lösung.
Für ihre zukunftsweisende iKWK-Anlage nutzen die Stadtwerke Heidelberg spezielle Frequenzumrichter, um die leistungsstärksten Luft-Wasser-Wärmepumpen Deutschlands präzise zu steuern.
In sieben statt in 14 Wochen können geeignete Bestandsgebäude energetisch saniert werden. Das hat Vorteile für die Wärmewende – aber auch für die Hausbewohner.
Flexible Strompreise und variable Netzentgelte sind nicht nur für die Nutzer von Wärmepumpen von Vorteil. Auch die Netzbetreiber können von den Geräten als flexible Verbraucher profitieren und die Ausbaukosten erheblich senken.
Unter dem Motto „Einfach wie Licht – E-Wärme planen und installieren“ bietet die Solar Solutions ein umfangreiches Aussteller- und Vortragsprogramm zum Thema Elektroheizung. Im Mittelpunkt stehen Infrarotheizungen und solarbetriebene Elektrodirektheizungen.
Im Neubau spielen Gasheizungen praktisch keine Rolle mehr, ermittelte der Dena‑Gebäudereport. Doch die so wichtige energetische Sanierung stockt weiterhin.
Eine große Solarthermieanlage kombiniert mit Wärmepumpen liefert die Energie für ein Nahwärmenetz, das den Großteil der Liegenschaften des Ortes versorgt.
Auf dem Gelände der Kläranlage Bramow zeigt die Stadt Rostock, wie eine Kommune die Sektorenkopplung bestmöglich für sich nutzen kann.
Interaktive Darstellung soll Hausbesitzern und Kommunen eine schnelle Übersicht liefern. Wissenschaftler versprechen sich einen Booster für Technologie.
Die Wertschöpfung bei der Bereitstellung von Prozesswärme mit Wärmepumpen, Biogaskesseln, Solarthermie und anderen regenerativen Technologien ist in den vergangenen Jahren kräftig gewachsen. Dieses Wachstum geht auch so weiter, wenn die Klimaschutzziele in Deutschland Bestand haben.
Hybrid-Seminar zur Transformation der Sektoren Strom, Verkehr und Wärme und Nutzung von Power-To-X